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Studieren im Ausland

Studentenfutter: So geht's günstig und gut

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

03.04.2012

Als ich nach den Semesterferien nach Schottland zurückkam und nach dem Wocheneinkauf meine Kassenzettel so ansah, ärgerte ich mich: „Schon wieder 25 Pfund für den Lebensmitteleinkauf hingeblättert?” Muss das sein? Natürlich, wer Sport treibt, muss auch essen und vor allem Proteine zu sich nehmen, weswegen mein Kumpel mir von meiner Idee abriet, einen Monat lang von einem Pfund am Tag zu essen und zu trinken.

Und wie macht man das? Ein Pfund entspricht 1,20 Euro. Also nur Müsli essen? Nein, aber Müsli ist ein guter Anfang. Ich hatte mir das auf jeden Fall so überlegt: Verteilt man die sieben Pfund pro Woche auf die Ernährungspyramide, könnte man drei Pfund für Kohlenhydrate und jeweils ein Pfund für Milch, Fett, Obst und Gemüse ausgeben. Leitungswasser gibt es ja bekanntlich umsonst.

Glücklicherweise hatte ich am Anfang des Monats noch Vorräte, aber als die aufgebraucht waren, bekam ich so meine Zweifel, ob ich ordentlich satt werde. Dann fiel mir aber auf, dass es anscheinend überall Essen im Überfluss zu geben scheint: Sandwiches und Snacks bei Stehempfängen in der Uni, wenn Leute einfach eine Packung Müsli herrenlos liegen lassen oder wenn Mitbewohner Essen wegwerfen. Ihr könnt es ja auch mal ausprobieren. Im nächsten Blog verrate ich euch dann die wichtigsten Regeln und ein Beispielrezept.

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