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Studieren im Ausland

Mein allererster Tag am neuen College (Teil 1)

Heute war es soweit. Endlich hatte ich meinen ersten Kurs am Sac State. „Visual Communication“ sollte es sein. Genau auf diesen Kurs habe ich mich ganz besonders gefreut, denn er scheint relativ leicht zu sein. Darunter stelle ich mir nämlich hauptsächlich die interpretative und psychologische Beurteilung von Personen in den Medien vor. Wie geben sie sich? Was sagt ihre Kleidung über sie aus? Wie kleidet man sich seriös als Nachrichtensprecher? All das interessiert mich sehr. Ich bin also voller Vorfreude und Erwartungen in den Kurs gegangen. Als ich den Klassenraum betrat, war dieser noch halb leer. Ich konnte mir aber schon denken, warum: Die Parksituation am heutigen ersten Unterrichtstag war eine Katastrophe. Und damit meine ich nicht nur die Gebühren, sondern das fast aussichtslose Suchen nach einem Parkplatz. Zum Glück bin ich unfallfrei davon gekommen, denn manche Studenten könnten rücksichtsloser nicht fahren und ich bin sogar an einem Unfall vorbeigefahren. Wie auch immer, back to the classroom: Die Lehrerin lächelte mich an, als ich den Raum betrat und fragte nach meinem Namen, um mich als „anwesend“ zu markieren. Dann setzte ich mich in die erste Reihe. Da war ich bis dato aber auch die einzige, denn aus New Jersey weiß ich, dass sich Amerikaner gerne nach hinten verziehen, um unbemerkt „texten“ zu können. Ich wollte aber auf keinen Fall in diese Schublade gesteckt werden, deswegen setzte ich mich demonstrativ nach vorn.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 13, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 13, 2012

Studieren im Ausland

Aller guten Dinge sind drei

Eigentlich bin ich ja schon seit drei Jahren keine Studienanfängerin mehr, da ich nun aber das dritte College besuchen werde, muss ich wieder zur „New Student Orientation“. Was da gemacht wird? Wir Ausländer werden von Professoren und unseren „International Student Advisors“ über unsere Rechte und Pflichten als Studenten in den USA aufgeklärt. Vorwiegend haben wir natürlich Pflichten. Der größte Unterschied zu den Amerikanern sind die höheren Studiengebühren: Wir Ausländer müssen nämlich fast doppelt so viel zahlen! Fair ist das nicht, aber eben leider der Preis eines Studentenlebens in den USA für Nicht-Amerikaner.

Bei der Veranstaltung wurde uns auch der Campus mithilfe einer Computer-Präsentation mit Bildern gezeigt. Außerdem gab es typisch amerikanische Snacks wie Oreo Cookies und String Cheese, lecker! Was mir aber am besten gefiel, war das Quiz am Ende des Tages. Aus all den Informationen, die man uns gab, wurden am Ende Fragen gestellt und diejenigen, die die Antworten wussten, bekamen Preise! Juhu, ich bekam doch tatsächlich eine typisch amerikanische „College-Fahne“ wie man sie sich als stolzer Student an die Wand hängt. Bis ich die jedoch in mein Zimmer hänge, muss ich erst einmal offiziell am „Sac State“ angenommen werden, denn noch ist meine Bewerbung „on hold“ und ich bin erst dann ofiziell zum Einschreiben in die Kurse freigegeben, wenn ich meine Abschlussprüfung als Activity Coordinator bestanden habe. Ein paar Tage noch, dann habe ich es hinter mir!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 5, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 5, 2012

Studieren im Ausland

Welche Stadt, welche Uni (Teil 2)

Obwohl die Fotos von Florianópolis und São Paulo wirklich schön waren, reizten mich beide Orte nicht. São Paulo war mir mit seinen zehn Millionen Einwohner einfach zu groß und außerdem habe ich gehört, dass das Leben in Südbrasilien sehr ähnlich zu dem in Europa sein soll. Ich wollte aber in einer Stadt studieren, die ganz anders als Deutschland ist. Also schied Florianópolis auch aus. Manaus hingegen klang interessant, doch dass die verschiedenen Uni-Campi sehr weit voneinander entfernt lagen, schreckte mich ab.

Und dann war da noch Fortaleza. Zuerst interessierte mich Fortaleza nicht besonders. Bisher hatte ich noch nicht einmal den Namen gehört, geschweige denn den Namen des Bundesstaates Ceará. Allerdings sahen die Fotos schön aus. Zwar hat Fortaleza kein historisches Zentrum, doch ist die Stadt direkt am Meer gelegen. Und da die Stadt im Nordosten Brasiliens liegt, wären die Lebenshaltungskosten auch nicht so hoch. Außerdem hieß es von der Universidade Federal do Ceará (UFC), dass dort die Betreuung von Austauschstudenten am besten sei. Zusätzlich ist es die einzige Uni, für die es ein Stipendium gibt. So wurde langsam klar, dass Fortaleza meine Stadt werden würde.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
Apr 4, 2012