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Studieren im Ausland

Die drei

Einen Döner für zwei Euro kriegt man vielleicht in Berlin, aber nicht in Edinburgh. Und selbst dann wären das schon rund 20 Prozent meines Wochenbudgets der Ein-Pfund-Challenge, bei der ich einen Monat lange versuche, gut und günstig von einem Pfund Sterling am Tag zu essen und zu trinken. Mittlerweile würde ich die drei wichtigsten Regeln folgendermaßen wählen:

Teilen macht Spaß!

Selbst das Wenige teilen, das man hat. Man kriegt das dann umgekehrt oder sogar vermehrt zurück (bzw. sollte man mit Mädchen essen, die öfters mal ihre Portion nicht schaffen).

Im Ausverkauf

Nach Sonderangeboten und Aktionen Ausschau halten, sowie Preise verschiedener Supermärkte vergleichen oder sich mit Bananen, die schon ein paar Druckstellen haben, zufrieden geben.

Bulk is better

In Massen einkaufen, entweder mit Freunden zusammen tun oder den Gefrierschrank und den Kühlschrank benutzen, um Essensreste aufzubewahren oder um mit siebeneinhalb Kilo Kartoffeln auf einmal zurecht zu kommen.

Kreativität kennt keine Grenzen!

Banana Lemon Porridge? Avocado-Creme Spagetti? Kartoffel-Nuss-Karotten-Auflauf? Ja, manchmal kann die Resteverwertung genial lecker sein! Oder wir erinnern uns an ein chinesisches Sprichwort: „Man kann alles essen, das vier Beine hat und kein Tisch oder Stuhl ist, das fliegt und kein Flugzeug ist und das schwimmt und kein U-Boot ist."

Jetzt aber mal ein praktisches Beispielrezept: Eine Portion Couscous, die man nur mit kochendem Wasser aufgießen muss (neun Pence), mit etwas Bio-Butter verfeinern (sechs Pence) und in der Pfanne mit tiefgefrorenem Gemüse(20 Pence) und einem Ei anbraten (15 Pence) und natürlich nach Belieben würzen. Ergibt: ein ordentliches Mittagessen für 50 Pence!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Apr 23, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Apr 23, 2012

Studieren im Ausland

Mein allererster Tag am neuen College (Teil 2)

„Visual Communication“ war mein erster Kurs am neuen College und er war zwar nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe, jedenfalls was die Inhalte des Kurses betrifft, aber ich bin trotzdem zufrieden. Ganze zwanzig Minuten später als geplant fing der Unterricht endlich an – dem Parkplatz-Drama sei „Dank“. Die Lehrerin wartete geduldig und besänftigte uns, die gefühlten zehn Studenten, die es relativ pünktlich geschafft hatten, immer wieder. Ob ich für die Verzögerung Verständnis hatte? Eigentlich nicht, denn manche Studenten nutzen die Situation demonstrativ, um sich früh auf den Weg zu machen, zu parken und dann zu „chillen“ und sich mit einem Kaffee zu versorgen. Ja, ich kenne die Insider alle! Aber es war der erste Tag und deswegen blieb ich verständnisvoll. Nachdem mehr und mehr Studenten eintrudelten, gingen wir endlich den Syllabus, so wird der Semesterplan eines Kurses in den USA genannt, durch. Leider stellte sich heraus, dass es kein reiner Medien-Kurs war, sondern auch für andere Studienfächer Pflicht. Also geht es nicht unbedingt um die visuelle Kommunikation von Personen in der Öffentlichkeit, sondern von jedem, dem wir auf der Straße begegnen. Die meisten Studenten im Kurs studieren Psychologie, somit bin ich eher ein „Outsider“ was das Studienfach betrifft. Aber egal, der Kurs ist trotzdem interessant und ich bin auch nicht die einzige in der ersten Reihe geblieben, also war der erste Tag ein Erfolg, – ich freu mich auf die nächsten.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 19, 2012

Studieren im Ausland

Mit Chancen praktisch gleich Null

Der nächste Schritt war die Bewerbung. Allerdings erwies es sich als gar nicht so einfach, herauszufinden, bei wem und mit welchen Unterlagen ich mich bewerben musste.

Nachdem ich von unserem Fachbetreuer ins akademische Auslandsamt geschickt worden war und mir die Brasilienbeauftragte dort erklärt hatte, dass sie für jede brasilianische Universität zuständig ist, außer für die UFC in Fortaleza. Ein ganz bestimmtes Abkommen zwischen der Uni Köln und der UFC war die Ursache, deshalb empfahl sie mir, mich an den Lektor des Portugiesisch-Brasilianischen Instituts zu wenden.

Als ich dort ankam, kam jedoch die große Ernüchterung: Der Lektor erklärte mir, dass das Stipendium eigentlich nur für Portugiesisch-Studenten sei. Da ich jedoch Regionalstudien Lateinamerika mit Schwerpunktsprache Spanisch studierte, seien meine Chancen praktisch gleich Null. Allerdings könne ich mich auch unabhängig vom Stipendium für einen Studienplatz in Fortaleza bewerben, fügte er hinzu.

Als er jedoch hörte, dass ich erst vor einem Semester angefangen habe, Portugiesisch zu lernen, war er überhaupt nicht begeistert: „Man braucht mindestens das Niveau des Oberkurses, um in Brasilien zu studieren. Sie haben gerade erst den Basiskurs abgeschlossen.“ Ich versuchte, ihm zu erklären, dass ich alles dransetzen würde, um innerhalb dieses Semesters dieses Niveau zu erreichen. Doch er blieb skeptisch. Zum Schluss verabschiedete er mich mit den Worten „Nun ja, Sie können es ja mal versuchen, aber eigentlich geht das nicht“ und drückte mir den Zettel in die Hand, auf dem alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen genannt wurden.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Apr 18, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
Apr 18, 2012