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Studieren im Ausland

Enttäuscht und verunsichert

Enttäuscht und verunsichert kehrte ich nach Hause zurück. Ich wollte unbedingt in Fortaleza studieren. Irgendwie hatte ich mir das alles schon so in den Kopf gesetzt. Ich konnte doch meine Pläne jetzt nicht wieder über den Haufen werfen! Aber vielleicht hatte der Lektor des Portugiesisch-Brasilianischen Instituts ja Recht? Vielleicht war mein Portugiesisch wirklich noch zu schlecht, um bereits in einem Semester nach Brasilien zu gehen! Eigentlich konnte ich mich und meine Fähigkeiten immer ganz gut einschätzen. Aber vielleicht lag ich dieses Mal ja falsch. Sollte ich doch erst in einem Jahr mein Auslandssemester machen? Aber ich hatte mich innerlich schon so darauf eingestellt, in ein paar Monaten in Brasilien zu sein. Außerdem gingen auch die meisten meiner Freundinnen im kommenden Semester ins Ausland. Oder sollte ich vielleicht doch ins Spanisch-sprachige Ausland? Dass mein Spanisch dafür gut genug ist, das weiß ich genau. Aber ich wollte doch eigentlich Portugiesisch lernen! Voller Zweifel ging ich an diesem Abend ins Bett.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
May 2, 2012

Studieren im Ausland

Parken muss man sich leisten können

„You gotta be kidding me“ habe ich an diesem Tag nicht nur einmal zu hören bekommen, als ich nach meiner ersten Veranstaltung am „Sac State“ gleich weiter zum „International Get-Together“ ging. Warum? Die Parkgebühren hier am College sind ein Witz. „Man hätte uns ruhig vorwarnen können, dass man für einen Tag parken ganze fünf Dollar zahlen muss“, hörte ich schon von Weitem, bevor ich den Raum voller ausländischer Studenten betrat. Ich lächelte nur, denn ICH habe die E-Mail beachtet, die vor einer Woche eintrudelte und uns über die Gebühren informierte. Genau deswegen bin ich bereits vergangene Woche zum College gefahren, um mir den Park Sticker abzuholen und somit die fünf Bucks zu sparen. Wenigstens gibt es einen „Drive Through“. Bevor man in ein Geländeparkhaus einfährt, muss man zahlen. Fast wie in einem öffentlichen Parkhaus. Nur mit dem Unterschied, dass die Studenten mit Parkausweis durchgewinkt werden. Aber irgendwas hat Kalifornien an sich, dass man für alles (mehr) zahlen muss, als in anderen Staaten. Man nehme New Jersey, wo man am College zwar auch einen Parksticker haben muss, die Gefahr, abgeschleppt zu werden, dennoch relativ gering ist. Schließlich habe ich kein einziges Semester einen Parksticker am Auto gehabt, obwohl ich die Gebühr zahlte. Aber auch am American River College hier in Sacramento muss man sich einen Parkschein am Automaten kaufen. Jedoch kostet der hier pro Tag nur einen Dollar. Verrückt, diese Parkgebühren!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Apr 25, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Apr 25, 2012

Studieren im Ausland

Die drei

Einen Döner für zwei Euro kriegt man vielleicht in Berlin, aber nicht in Edinburgh. Und selbst dann wären das schon rund 20 Prozent meines Wochenbudgets der Ein-Pfund-Challenge, bei der ich einen Monat lange versuche, gut und günstig von einem Pfund Sterling am Tag zu essen und zu trinken. Mittlerweile würde ich die drei wichtigsten Regeln folgendermaßen wählen:

Teilen macht Spaß!

Selbst das Wenige teilen, das man hat. Man kriegt das dann umgekehrt oder sogar vermehrt zurück (bzw. sollte man mit Mädchen essen, die öfters mal ihre Portion nicht schaffen).

Im Ausverkauf

Nach Sonderangeboten und Aktionen Ausschau halten, sowie Preise verschiedener Supermärkte vergleichen oder sich mit Bananen, die schon ein paar Druckstellen haben, zufrieden geben.

Bulk is better

In Massen einkaufen, entweder mit Freunden zusammen tun oder den Gefrierschrank und den Kühlschrank benutzen, um Essensreste aufzubewahren oder um mit siebeneinhalb Kilo Kartoffeln auf einmal zurecht zu kommen.

Kreativität kennt keine Grenzen!

Banana Lemon Porridge? Avocado-Creme Spagetti? Kartoffel-Nuss-Karotten-Auflauf? Ja, manchmal kann die Resteverwertung genial lecker sein! Oder wir erinnern uns an ein chinesisches Sprichwort: „Man kann alles essen, das vier Beine hat und kein Tisch oder Stuhl ist, das fliegt und kein Flugzeug ist und das schwimmt und kein U-Boot ist."

Jetzt aber mal ein praktisches Beispielrezept: Eine Portion Couscous, die man nur mit kochendem Wasser aufgießen muss (neun Pence), mit etwas Bio-Butter verfeinern (sechs Pence) und in der Pfanne mit tiefgefrorenem Gemüse(20 Pence) und einem Ei anbraten (15 Pence) und natürlich nach Belieben würzen. Ergibt: ein ordentliches Mittagessen für 50 Pence!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Apr 23, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Apr 23, 2012