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Studieren im Ausland

Zu späte Einsicht?

Nach langer Ueberlegung ist mir etwas klar geworden: Die Sac State ist nicht die richtige Uni für mich. Zu wenige Kurse wurden anerkannt, zu hohe Studiengebühren werden verlangt und ich habe unheimlich hohe „Nebenkosten“. Damit meine ich Kosten für Kleidung, aber auch Benzin und natürlich Schulbücher – Kalifornien ist ein sehr teures Pflaster. Ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich mein Leben in Kalifornien mit meinem „alten“ Leben in New Jersey vergleiche. Natürlich mag ich die Westküste, aber es kann mit dem, was ich an der Ostküste zurückgelassen habe, nicht mithalten. Was das beudeutet? Ich muss eine Entscheidung treffen: Studium abbrechen oder nicht? Und was kommt danach? Mein Visum ist an ein Studium in den USA gebunden. Ein Wechsel der Uni ist mitten im Semester nicht möglich. Eines steht aber fest: Ich will zurück an die Ostkueste, denn für den Bachelor an dieser Uni reichen meine Ersparnisse und die Unterstützung meiner Eltern leider nicht. Mindestens fünf Semester liegen vor mir, das wären ganze 50.000 Dollar. In New Jersey und New York hingegen kostet ein Studienjahr circa 12.000 Dollar und ich hätte nur noch zwei Jahre Uni vor mir, da alle meine Kurse in beiden Staaten anerkannt werden. Soll ich zurück an die Ostküste oder soll ich das Semester hier am Sac State zu Ende bringen? Ich weiß es noch nicht. Morgen habe ich einen Beratungstermin am College. Vielleicht gibt es ja doch finanzielle Hilfen für Ausländer, mal sehen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 10, 2012

Studieren im Ausland

Probleme ...

… sind dazu da, gelöst zu werden! Ob meine jetzigen Probleme lösbar sind, das wage ich im Moment jedoch noch zu bezweifeln. Leider ist jedes einzelne Problem fast ein Grund, meine Zukunftspläne noch einmal zu überdenken. Warum? Hier kommt Problem Nummer eins: Dass die Studiengebühren für ausländische Studierende an der California State University ungefähr 20.000 Dollar pro Jahr betragen, war mir klar. Jedoch hatte ich keinen Schimmer davon, dass die Bücher in jedem meiner Kurse von den Lehrkräften bestellt werden. Das bedeutet, ich komme auf Kosten in Höhe von umgerechnet fast 500 Euro. Als Grund für diese vorgehen wird angegeben, dass man nicht einfach die gebrauchten „Study Guides“ und Bücher mit Eintragungen anderer Schüler kaufen soll, die dann übernommen und als eigene Arbeit „verkauft“ werden. Eigentlich verständlich, aber wenn man so etwas vorhat, dann kauft man sich die gebrauchten Exemplare doch sowieso! Mein zweites Problem: Geld allgemein! 20.000 Dollar pro Jahr sind eine Menge und an anderen Unis in den USA kostet das Studium halb so viel. Dieser Faktor bringt mich zum Grübeln. Ich weiß wirklich nicht, ob diese Uni die richtige für mich ist. Dazu kommt natürlich auch die Tatsache, dass aus meinen unzähligen Kursen aus New Jersey nur zwei Drittel anerkannt wurden und ich somit mindestens sechs Kurse wiederholen muss. Was soll ich also tun? Weiterhin in Kalifornien studieren oder einen anderen Weg gehen?

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 7, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 7, 2012

Studieren im Ausland

Ein Jahr Schottland: Zurück nach Deutschland?

Das erste Jahr nähert sich dem Ende, zumindest steht die vorlesungsfreie Zeit bis Ende April bevor, die wir natürlich zum Lernen voll ausnutzen werden. Wandern in den Highlands, die SIFE Nationals (Students In Free Enterprise, internationale Studierendenorganisation, die auch Wettbewerbe veranstaltet, in denen Mitglieder in Projekten gegeneinander antreten) in London und zehn Tage zu Hause sollten aber auch drin sein. Und gerade da fragt man sich, was man denn eigentlich in den ersten zwei Semestern gelernt hat. Das betrifft nicht die eigene Leistung, sondern das Angebot der Kursinhalte im Vergleich zu den Erwartungen. In Management zum Beispiel – und meinem deutschen Freund geht es genauso – hatten wir gedacht, wir hätten nach dem ersten Jahr genug Grundwissen, um einen Betrieb zu gründen. Weit gefehlt. Er meinte sogar, dass er das nächste Jahr entweder in Amerika verbringen oder doch wieder ein eine deutsche Uni gehen möchte. Und die Liste geht weiter: Mein amerikanischer Mitbewohner denkt ebenfalls daran, wieder nach Amerika zu gehen, um dort mehr Kurse belegen zu können und nicht so viel Geld auszugeben. Ein polnischer Freund meinte, dass er Biologie zwar liebt, aber Wissenschaftler zu sein, doch nicht sein Ding sei und er zurück nach Polen gehen will, um dort Medizin zu studieren. Und ein Mitbewohner aus Singapur glaubt, dass die Qualität der Lehre nicht ihr Geld nicht wert sei und er noch nicht wirklich im schottischen „savoir vivre“ angekommen ist.

Nun, ich selbst bin erst vor ein paar Tagen über einen Artikel gestoßen, in dem ein Link zu den Umweltingenieurswissenschaften in Aachen eingebaut war – einer von den deutschen Studiengängen, die mal auf meiner Liste waren. Das hat mich dann urplötzlich auch ins Grübeln gebracht. Mache ich eigentlich das richtige? Führt es mich zum Ziel, „Industrial Ecology“ zu studieren? Was ist eigentlich mein Lieblingsfach und wird das in Deutschland besser gelehrt? Wo kann ich was Praktisches erreichen und handfeste Erfolge verzeichnen? Und, und, und...

Da in Deutschland die Bewerbungsfristen relativ spät starten, gibt mir das noch jede Menge Zeit, um die Job-, Wohn- und Kursmöglichkeiten fürs nächste Jahr genau zu checken und auch, ob ich dann an einem Austauschprogramm mitmachen kann. Irgendwie fühlt es sich hier schon wie zu Hause an, mit all den neuen Freunden, aber auf der anderen Seite hätte ich gerne den großen Kulturschock erlebt. Es scheint Alltag und Routine einzukehren. Vielleicht sollte ich einen Sprung wagen... Aber wohin?

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  May 4, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
May 4, 2012