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Studieren im Ausland

Typisch Deutsch: Um dem Stereotyp gerecht zu werden

Der erste schöne Sommertag im April, und München ist am Kochen. Auch wenn die Theresienwiese nur ein Wohnzimmerfestchen im Frühling ist, ist die Innenstadt abends mit Augustiner-tragenden Shortträgern gefüllt. Und die Touristen sollte man nicht vergessen. Zusammen mit meinem Bruder und meinem amerikanischen Kumpel sitzen wir im Hofbräuhaus, um ihm das Deutschland zu geben, das er „kennt“.

„What do you mean by ‚they are different‘?“ hatte er mich gefragt, als ich meinte, dass das internationale Bild über die Deutschen eigentlich eher dem der Bayern entspricht, was natürlich am erfolgreichen Oktoberfest-Marketing liegt. Da fiel es ihm schwer zu glauben, dass die Hanseaten komplett anders ticken und wir Schwaben Weckle und Fleischkäse anstatt Semmeln und Leberkäse essen. Und wieso sollte man denn nicht deutsche Kultur genießen, wenn man mal wieder daheim ist?

Den Honig aus unserer Region für Bens Mum, die Imkerin in Connecticut ist, hatte ich leider vergessen. Zum Glück brachte dann aber mein amerikanischer Gast Honigschnaps mit, um das Bild aufrecht zu erhalten: Da Buoa in da Lederhoasn hot en Humpa orn en Schnapsl in doar Hoand.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  May 18, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
May 18, 2012

Studieren im Ausland

Zu späte Einsicht?

Nach langer Ueberlegung ist mir etwas klar geworden: Die Sac State ist nicht die richtige Uni für mich. Zu wenige Kurse wurden anerkannt, zu hohe Studiengebühren werden verlangt und ich habe unheimlich hohe „Nebenkosten“. Damit meine ich Kosten für Kleidung, aber auch Benzin und natürlich Schulbücher – Kalifornien ist ein sehr teures Pflaster. Ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich mein Leben in Kalifornien mit meinem „alten“ Leben in New Jersey vergleiche. Natürlich mag ich die Westküste, aber es kann mit dem, was ich an der Ostküste zurückgelassen habe, nicht mithalten. Was das beudeutet? Ich muss eine Entscheidung treffen: Studium abbrechen oder nicht? Und was kommt danach? Mein Visum ist an ein Studium in den USA gebunden. Ein Wechsel der Uni ist mitten im Semester nicht möglich. Eines steht aber fest: Ich will zurück an die Ostkueste, denn für den Bachelor an dieser Uni reichen meine Ersparnisse und die Unterstützung meiner Eltern leider nicht. Mindestens fünf Semester liegen vor mir, das wären ganze 50.000 Dollar. In New Jersey und New York hingegen kostet ein Studienjahr circa 12.000 Dollar und ich hätte nur noch zwei Jahre Uni vor mir, da alle meine Kurse in beiden Staaten anerkannt werden. Soll ich zurück an die Ostküste oder soll ich das Semester hier am Sac State zu Ende bringen? Ich weiß es noch nicht. Morgen habe ich einen Beratungstermin am College. Vielleicht gibt es ja doch finanzielle Hilfen für Ausländer, mal sehen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 10, 2012

Studieren im Ausland

Probleme ...

… sind dazu da, gelöst zu werden! Ob meine jetzigen Probleme lösbar sind, das wage ich im Moment jedoch noch zu bezweifeln. Leider ist jedes einzelne Problem fast ein Grund, meine Zukunftspläne noch einmal zu überdenken. Warum? Hier kommt Problem Nummer eins: Dass die Studiengebühren für ausländische Studierende an der California State University ungefähr 20.000 Dollar pro Jahr betragen, war mir klar. Jedoch hatte ich keinen Schimmer davon, dass die Bücher in jedem meiner Kurse von den Lehrkräften bestellt werden. Das bedeutet, ich komme auf Kosten in Höhe von umgerechnet fast 500 Euro. Als Grund für diese vorgehen wird angegeben, dass man nicht einfach die gebrauchten „Study Guides“ und Bücher mit Eintragungen anderer Schüler kaufen soll, die dann übernommen und als eigene Arbeit „verkauft“ werden. Eigentlich verständlich, aber wenn man so etwas vorhat, dann kauft man sich die gebrauchten Exemplare doch sowieso! Mein zweites Problem: Geld allgemein! 20.000 Dollar pro Jahr sind eine Menge und an anderen Unis in den USA kostet das Studium halb so viel. Dieser Faktor bringt mich zum Grübeln. Ich weiß wirklich nicht, ob diese Uni die richtige für mich ist. Dazu kommt natürlich auch die Tatsache, dass aus meinen unzähligen Kursen aus New Jersey nur zwei Drittel anerkannt wurden und ich somit mindestens sechs Kurse wiederholen muss. Was soll ich also tun? Weiterhin in Kalifornien studieren oder einen anderen Weg gehen?

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 7, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 7, 2012