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Studieren im Ausland

Ich wollte, dass sie perfekt war

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

07.06.2012

Mein Entschluss stand also fest: Komme was wolle, ich würde nächstes Jahr in Fortaleza studieren. Der Bewerbungsschluss für das Stipendium war in knappen vier Wochen. Versuchen wollte ich es auf jeden Fall, doch würde ich auch ohne Stipendium gehen. Große Hoffnungen hatte ich sowieso nicht, da mir bereits gesagt worden war, dass diejenigen, die Portugiesisch bzw. Regionalstudien Lateinamerika (RSL) mit Schwerpunktsprache Portugiesisch studierten, Vorrang hatten. Da ich jedoch Spanisch als Schwerpunkt gewählt hatte, standen meine Chancen eher schlecht.

Für die Bewerbung brauchte ich sowohl eine Fotokopie meiner Leistungsnachweise, als auch ein Empfehlungsschreiben einer meiner Professoren. Ich wollte einen meiner Portugiesischdozenten darum bitten, da er meine Sprachkenntnisse am besten einschätzen konnte und wusste, wie sehr ich mich darum bemühte, mein Portugiesisch zu verbessern. Außerdem musste ich meinen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben auf Portugiesisch einreichen.

Ich feilte ewig lange an meiner Bewerbung herum. Ich wollte, dass sie perfekt war oder zumindest so, dass ich sie zufrieden und mit ruhigem Gewissen einreichen konnte. Bei der Korrektur halfen mir noch eine meiner Freundinnen (eine Halbbrasilianerin) und ihre Mutter, so dass ich meine ganzen Unterlagen schließlich einen Tag vor Bewerbungsende fertig hatte.

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