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Studieren im Ausland

Der eigentliche Stress fing erst an

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

06.07.2012

Irgendwie hatte ich gedacht, dass nach dem ganzen Bewerbungsstress ein bisschen Ruhe einkehren würde. Doch hatte ich mich da eindeutig getäuscht. Der eigentliche Stress fing nämlich erst an. Nachdem ich die Zusage für mein Auslandsjahr an der Uni in Fortaleza erhalten hatte, musste ich mich um ein Studentenvisum für Brasilien kümmern. Dazu hatte ich eine Bestätigung der Universidade Federal do Ceará erhalten, mit der ich zur Botschaft nach Frankfurt fahren musste. Doch war das nicht das einzige, was ich brauchte: Zusätzlich war ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich, das ich im Rathaus in Köln beantragen musste, eine Kopie meiner Geburtsurkunde und eine Krankenversicherung, die ich, wie auch schon bei meinem letzten Langzeit-Auslandsaufenthalt in Nicaragua, beim ADAC abschloss. Außerdem brauchte ich eine notarielle Beglaubigung, dass meine Eltern mir mindestens 600 Euro pro Monat in Brasilien zur Verfügung stellen würden und ein Rückflugticket, als Bestätigung dafür, dass ich nach meinem Auslandsjahr nicht als illegale Einwanderin in Brasilien bleiben wollte.

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