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Studieren im Ausland

Einen Gang runter!

So lautet meine neue Devise. Wollte ich vor Kurzem noch so schnell wie möglich mit dem Studium fertig werden, so denke ich heute anders darüber. Wozu der Stress? Ich mag es, Studentin in den USA zu sein. Ich liebe den Campus, das „busy“ sein und die Leichtigkeit des Augenblicks. Warum Leichtigkeit? Solange ich den Status Studentin habe, brauche ich nichts zu befürchten. Niemand kann mir mein Visum nehmen, solange ich die Regeln einhalte, also nicht weniger als vier Kurse pro Studienjahr belege und mich auch sonst „korrekt“ verhalte. Außerdem: Das Visum gilt nur als Eintrittskarte in die USA! So habe ich es auf der „New Student-Orientation“ gelernt. Egal, ob das Visum in den USA abläuft, man kann bleiben, solange man Studentin ist. Auch nach dem Studium kann ich hier eine einjährige Arbeitserlaubnis bekommen, ohne dass ich dafür ein neues Visum brauche. Erst danach muss ich wieder eins beantragen. Jedoch wird diese Phase turbulent, weshalb ich ganz froh bin, noch mehrere Semester vor mir zu haben. Somit habe ich Zeit, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen. Wie ich bereits erwähnt habe, kann ich mir auch eine Zukunft im europäischen Ausland vorstellen – aber erst nach dem „Optional Practical Training,“ der einjährigen Arbeitserlaubnis, die jedem internationalen Studenten in den USA zusteht. Mal sehen, was kommt. Jetzt geht erst einmal das neue Semester los, in dem ich eher langweilige Kurse belege.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 1, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 1, 2012

Studieren im Ausland

Das Wohnproblem geht weiter

Langsam wurde ich nervös. In einem Monat würde ich bereits in Brasilien sein und noch immer hatte ich keine Lösung für mein „Wohnproblem” gefunden. Clara hatte über Verwandte eine Familie in Fortaleza aufgetrieben, bei denen sie zumindest die erste Zeit bleiben konnte. Und Alejandro erledigte immer alles auf den letzten Drücker, von daher machte er sich im Moment eher noch Gedanken über das Visum und noch nicht über die Wohnsituation.

Ich war schon fast am Verzweifeln, als ich eines Tages eine E-Mail bekam mit dem Betreff: „PAI - Projeto de Apoio ao Intercambista na UFC“ (Projekt zur Unterstützung der Austauschstudenten an der UFC). Es war die Nachricht eines jungen Mannes, der sich als Italo vorstellte. Italo war vor einigen Jahren als Austauschstudent in München gewesen und so liebevoll von allen vor Ort betreut worden, dass er, als er zurück nach Fortaleza kam, beschloss, ein Projekt zu gründen, das sich genauso um all die Austauschstudenten an der UFC kümmern sollte. So schrieb er mir, dass ich – so wie jeder Austauschstudent – zwei Paten bekäme, die sich in den nächsten Tagen bei mir melden würden. Sie seien dafür zuständig, ihre jeweiligen Schützlinge vom Flughafen abzuholen, ihnen bei der Wohnungssuche zu helfen uns sie ins brasilianische Studienleben einzuführen.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
Sep 25, 2012

Studieren im Ausland

Wieso man einen wunden Hintern riskieren sollte

Diesen Sommer habe ich insgesamt mehrere Tage und tausende von Meilen in öffentlichen Verkehrsmitteln verbracht. Viele meiner Freunde konnten nicht verstehen, wieso ich nicht einfach den Flieger nehme. Letzteres wird mir gerade wieder klar, nachdem ich nach einem zehnstündigen Flug von Los Angeles nach London nun noch einmal zehn Stunden im Bus sitze, um von London zurück nach Edinburgh zu kommen. Wunder Hintern, Schlafentzug und schlechtes Essen gehören meistens mit dazu. Aber es gibt einem Zeit, um runterzukommen, nachzudenken und um all die verrückten Erlebnisse zu verarbeiten. Gewissermaßen stillstehen und doch vorankommen.

Und man trifft die komischsten und interessantesten Menschen. In Zentralamerika sitzt man mit Farmern oder Krankenschwestern im Greyhound Bus und zu guter Letzt hatte ich die Möglichkeit mich während meiner Zugfahrt quer durchs Land mit einem Amish zu unterhalten. Man verliert Zeit, aber hat die Möglichkeit zu verstehen, wieso Amerikaner lieber Auto fahren, welche Spannungen und Probleme in einer Gesellschaft vorherrschen und wieso es in Mexiko am angenehmsten ist, mit dem Bus zu reisen.

Zum Bild: Wer reist wie Forrest Gump, kann auch Geschichten wie Forrest Gump erzählen

 

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 24, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 24, 2012