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Studieren im Ausland

Wieso man einen wunden Hintern riskieren sollte

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

24.09.2012

Diesen Sommer habe ich insgesamt mehrere Tage und tausende von Meilen in öffentlichen Verkehrsmitteln verbracht. Viele meiner Freunde konnten nicht verstehen, wieso ich nicht einfach den Flieger nehme. Letzteres wird mir gerade wieder klar, nachdem ich nach einem zehnstündigen Flug von Los Angeles nach London nun noch einmal zehn Stunden im Bus sitze, um von London zurück nach Edinburgh zu kommen. Wunder Hintern, Schlafentzug und schlechtes Essen gehören meistens mit dazu. Aber es gibt einem Zeit, um runterzukommen, nachzudenken und um all die verrückten Erlebnisse zu verarbeiten. Gewissermaßen stillstehen und doch vorankommen.

Und man trifft die komischsten und interessantesten Menschen. In Zentralamerika sitzt man mit Farmern oder Krankenschwestern im Greyhound Bus und zu guter Letzt hatte ich die Möglichkeit mich während meiner Zugfahrt quer durchs Land mit einem Amish zu unterhalten. Man verliert Zeit, aber hat die Möglichkeit zu verstehen, wieso Amerikaner lieber Auto fahren, welche Spannungen und Probleme in einer Gesellschaft vorherrschen und wieso es in Mexiko am angenehmsten ist, mit dem Bus zu reisen.

Zum Bild: Wer reist wie Forrest Gump, kann auch Geschichten wie Forrest Gump erzählen

 

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