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Studieren im Ausland

Sandy ist da!

Nein, „Sandy” ist nicht irgendeine Freundin von mir, die mich besuchen kommt. Vielmehr ist es ein Hurricane, vor dem die gesamte amerikanische Ostküste Angst hat. Manche Amerikaner machen sich nichts daraus und denken nicht, dass es zu einer Katastrophe kommen wird. Andere tätigen Hamsterkäufe und verlassen das Haus nur noch in Notfällen. Ich gehöre zur ... Mitte! Wie man im letzten Jahr bei „Irene“ erlebt hat, kann vieles passieren, es muss aber nicht. Die USA sind bekannt dafür, das Schlimmste zu befürchten und sich auf das „Worst Case Scenario“ vorzubereiten. Ich finde das sehr gut. „Rather safe than sorry“ wie man hier sagt. Auch mein College bleibt geschlossen und ich kann es mir an den paar freien Tagen zu Hause gemütlich machen. Naja, mehr oder weniger – wenn ihr diesen Blog lest, ist bei mir in Long Island sicher bereits der Strom ausgefallen und das bedeutet leider auch kein warmes Wasser zu haben, was mir am meisten Sorgen bereitet. Wie auch immer. Ich hoffe, dass der Stromausfall (mit dem alle hier rechnen) nicht allzu lange andauern wird. Das Gute an „Sandy“ ist, dass sich meine Präsentation über den literarischen Helden und Anti-Helden verschiebt. Juhu! Außerdem spare ich Parkgebühren am College, die ja, wie schon einmal erwähnt, tagtäglich anfallen. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass alles gut gehen wird. Drückt mir bitte die Daumen, dass ich euch sehr bald berichten kann, wie wir den Sturm hier in New York überstanden haben.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 30, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 30, 2012

Studieren im Ausland

Warum also nicht?

Na gut, wenn es wirklich so schwierig ist, eine brasilianische WG zu finden, dann wohne ich eben erst einmal mit anderen Austauschstudentinnen zusammen. In Texas hatte ich ja auch viele “Austausch-Freundinnen” und es war super spannend, die verschiedenen Kulturen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa kennenzulernen. Warum also nicht? In der Uni werde ich schon noch genug Brasilianerinnen kennenlernen und ein ganz gutes Gleichgewicht zwischen brasilianischen und anderen ausländischen Freunden finden. Und wenn ich nach ein paar Monaten dort nicht mehr bleiben will, dann suche ich mir eben etwas anderes. Wenn ich erst einmal die Kontakte vor Ort habe, dann ist es vielleicht auch noch einmal leichter, eine brasilianische Bleibe zu finden. Fürs erste jedoch schien die Wohnung, die mir Thais angeboten hatte, eine gute Option. Sie war komplett eingerichtet, hatte einen Balkon, war nah an der Uni gelegen, eine der Hauptbuslinien fuhr direkt vor der Haustür, und zum Kulturzentrum “Dragão do Mar”, wo es Kinos, Theater, Bars, Discos, Konzerte etc. gab, waren es auch nur zweieinhalb Kilometer. Und das Ganze für umgerechnet 170 Euro.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Oct 25, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
Oct 25, 2012

Studieren im Ausland

Und noch eine Peinlichkeit

Und die hat wieder etwas mit parken zu tun und ist bereits vor Semesterbeginn passiert. Ich wollte mir ein Visumsdokument an der Uni abholen und wagte es, auf dem Campus zu parken, was, wie ich ja jetzt weiß, ohne Genehmigung nicht erlaubt ist. Aber es waren Semesterferien und die Parkplätze weitgehend frei, warum also nicht? Als ich nach einer halben Stunde zurück zum Auto wollte, sah ich es: ein Knöllchen über fünfzig Dollar! Das durfte doch nicht wahr sein und ich wollte es auch nicht auf mir sitzen lassen! Also rief ich eine Freundin an, die zufällig Polizistin ist. Sie regelte die Sache für mich, indem sie beim „Public Safety“ Department des Colleges anrief und meine Situation erklärte. Schließlich sei ich Studentin und hatte einen Termin. Also ging ich dorthin und ließ das Knöllchen aus den Computer streichen. Achso, hatte ich nicht was von einer Peinlichkeit erwähnt? Es kam knüppeldick: So stolz ich auch zurück zum Auto marschierte, so schlimm mein vorangegangener Fehler: Ich hatte den Autoschlüssel stecken gelassen und das Auto war abgeschlossen! Also ging ich zurück zum „Public Safety Department“ und flehte sie an, mir das Auto „aufzubrechen“. Nachdem ich ihnen meinen Ausweis zeigte und beweisen konnte, dass es wirklich mein Auto war, zeigte, halfen sie mir glücklicherweise aus dieser unangenehmen Lage. Erst sich über ein Knöllchen beschweren und dann sowas! Denen werde ich sicher für einige Zeit in Erinnerung bleiben ...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 18, 2012