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Studieren im Ausland

Sandy ist da!

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

30.10.2012

Nein, „Sandy” ist nicht irgendeine Freundin von mir, die mich besuchen kommt. Vielmehr ist es ein Hurricane, vor dem die gesamte amerikanische Ostküste Angst hat. Manche Amerikaner machen sich nichts daraus und denken nicht, dass es zu einer Katastrophe kommen wird. Andere tätigen Hamsterkäufe und verlassen das Haus nur noch in Notfällen. Ich gehöre zur ... Mitte! Wie man im letzten Jahr bei „Irene“ erlebt hat, kann vieles passieren, es muss aber nicht. Die USA sind bekannt dafür, das Schlimmste zu befürchten und sich auf das „Worst Case Scenario“ vorzubereiten. Ich finde das sehr gut. „Rather safe than sorry“ wie man hier sagt. Auch mein College bleibt geschlossen und ich kann es mir an den paar freien Tagen zu Hause gemütlich machen. Naja, mehr oder weniger – wenn ihr diesen Blog lest, ist bei mir in Long Island sicher bereits der Strom ausgefallen und das bedeutet leider auch kein warmes Wasser zu haben, was mir am meisten Sorgen bereitet. Wie auch immer. Ich hoffe, dass der Stromausfall (mit dem alle hier rechnen) nicht allzu lange andauern wird. Das Gute an „Sandy“ ist, dass sich meine Präsentation über den literarischen Helden und Anti-Helden verschiebt. Juhu! Außerdem spare ich Parkgebühren am College, die ja, wie schon einmal erwähnt, tagtäglich anfallen. Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, dass alles gut gehen wird. Drückt mir bitte die Daumen, dass ich euch sehr bald berichten kann, wie wir den Sturm hier in New York überstanden haben.

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