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USA

Ivy-League - der Name zählt

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Rubrik:
studium

06.06.2008

Harvard, Princeton und Yale lösen bei US-Amerikanern große Ehrfurcht aus - dies sind die Namen von drei der acht Ivy-League Universitäten. Die anderen sind Brown, Columbia, Cornell, Dartmorth und Penn. „Ivy", das nur nebenbei, heißt Efeu und der Name kommt daher, dass ursprünglich Efeu die Gebäude berankte. Sieben der acht Ivy-League-Universitäten gehören zu den ältesten Hochschulen der USA.

Früher war die "Ivy-League" ein Zusammenschluss von acht privaten Universitäten im Nord-Osten der USA zur Austragung von sportlichen Wettkämpfen. Heute ist sie die 'Gruppe der Besten'. Wer hier als Student angenommen wird - ohne dass die Eltern eine Millionenspende an die Universitätsstiftung gemacht haben - kann erst einmal stolz sein. Mit einem Abschluss von einer dieser acht Hochschulen ist einem ein guter Job sicher. Diese und ein paar andere Unis im Rest des Landes sind nämlich die Kaderschmieden der USA. Das Prinzip basiert darauf, mit guten Forschungsbedingungen, hohen Gehältern und dem ruhmreichen Namen der Universität die besten Köpfe des In- und Auslandes anzulocken. Diese wiederum betreiben sehr lukrative Forschung, die die Aufrechterhaltung der guten Bedingungen ermöglicht. Erfolgreiche Absolventen bedanken sich nicht selten mit einer großzügigen Spende bei ihrer Universität. Das liegt daran, dass hier das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit der Uni viel stärker sind als beispielsweise in Deutschland. Einem deutschen Studierenden, der gerne zu diesem Klub gehören will und den die Kultur nicht abschreckt, kann ich empfehlen, in Deutschland einen Bachelor zu machen und sich dann für ein Master oder PhD-Programm zu bewerben. Denn die Studiengebuehren - „Tuition" - für einen Bachelor sind beeindruckend, hier ein Link dazu: http://www.fao.fas.harvard.edu/cost.htm.

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