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Studieren im Ausland

Langeweile ade!

Na endlich! Mein erstes Semester am Queens College, ich nenne es gerne „Semester-Langweilig“, nähert sich dem Ende und ich kann mich ab nächster Woche endlich in die Kurse für das Frühlings-Semester einschreiben. Da ich im jetzigen Semester nur „general education classes“ besucht habe, war ich nicht besonders begeistert vom Unterrichtsstoff. Französiche Revolution, Alexander Hamilton oder auch Aristoteles stehen nicht gerade ganz oben auf der Liste meiner Interessen. Zum Glück habe ich meine schulfach-ähnlichen Kurse nun bald hinter mir und kann im nächsten Semester mit meinen Medien- und Theater-Kursen durchstarten. Doch welche Kurse soll ich nehmen? Zum Glück habe ich eine gewisse Entscheidungsfreiheit und kann zwischen einigen Kursgruppen wählen. Einen Schauspiel-Einführungskurs werde ich auf jeden Fall nehmen, darauf freue ich mich schon. Der gehört nämlich fest zu den Anforderungen meines Nebenfaches „Drama and Theatre“.

Ich bin mir jedoch fast sicher, dass ich „schüchternes Mäuschen“ diese Entscheidung schon nach einigen Wochen bereuen werde – schließlich muss man in so einem Kurs komplett aus sich herausgehen. Ob ich das hinkriege? Hoffentlich, denn „offener werden“ ist einer der Gründe, weshalb ich mir dieses Nebenfach ausgesucht habe. Dazu kommen noch Kurse wie „Politics in Media“ oder „Principles of Sound and Image in Media“. Ich bin gespannt. Nun heißt es aber erst einmal pauken für meine letzten Wochen im „Semester-Langweilig“ .

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 5, 2012
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 5, 2012

Studieren im Ausland

Typisch Deutsch?

Wo in der Ferne vielleicht irgendwo eine Warnlampe in den Highlands flackert, aber sonst nur Wild und Schafe ihre Runden drehen, sieht man die Milchstraße in ihrem nebeligen Band am klaren Sternenhimmel. Da stapft man auch mal gerne barfuß durch einen eiskalten Fluss, um seinem Nachtlager näher zu kommen. Und weil uns das ans Kneippen erinnerte, stellten Daniel und ich fest, dass es leider keine Saunakultur in England gibt. Hier stechen wir Deutsche wieder einmal als Sonderlinge heraus, mit unserer Vorliebe, in Holzhütten zu sitzen und zu schwitzen. Andere Vorurteile gegenüber Deutschen sind doch gar nicht so schlecht, meinte mein Professor hingegen zu mir: fleißig, pünktlich und effizient. Beim Campen funktioniert das super: Tee und Reis mit dem Brenner sind fix gezaubert. Aber wir beide finden, dass wir doch eher undeutsch sind, und können uns nicht vorstellen, dem Schema „Schaffe, schaffe, Häusle baue“ zu folgen. Da muss doch noch mehr sein. Wir stellten fest, dass wir beide schon versucht hatten, unsere fleißigen, Überstunden machenden Väter aus ihrem Trott und zu mehr Freizeitaktivitäten zu bewegen. Naja, hier oben auf dem Hochmoor und als sorgenfreier Student ist das auch leicht gesagt, dass wir beide später mal nicht so werden wollen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Dec 3, 2012
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Dec 3, 2012

Studieren im Ausland

Leichter als erwartet

Das Problem mit dem Zwischenmieter löste sich leichter als erwartet. Als ich eines Abends von meinem Tanzunterricht nach Hause fuhr, traf ich Julio, einen Freund aus meinem Portugiesischkurs, auf der Straße. So erzählte ich ihm von all dem Stress, den ich gerade mit den Brasilien-Vorbereitungen hatte und dass ich noch immer keinen Zwischenmieter für mein Zimmer gefunden hätte. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht sagte er mir, dass er vor kurzem erfahren habe, dass er bald aus seiner Wohnung raus müsste und daher auf Zimmersuche sei. Ich konnte es gar nicht glauben. Er wäre einfach der perfekte Zwischenmieter, da er genau für ein Jahr eine Bleibe suchte, wirklich nett war und ich fand, dass er auch gut zu meinen Mitbewohnerinnen passte. So verabredeten wir noch für dieselbe Woche ein Treffen, bei dem er sich unsere Wohnung anschauen und gleichzeitig auch meine beiden Mitbewohnerinnen kennenlernen könnte. Als wir uns verabschiedeten und ich auf mein Rad stieg, war ich einfach überglücklich und hoffte, dass alles so klappen würde, wie ich es mir vorstellte.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Nov 28, 2012
Autor: Esther
Rubrik: studium
Nov 28, 2012