interaktiv

Studieren im Ausland

"Trick" beim Chek-in

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

01.02.2013

Ich gebe es zu, ich habe etwas sehr, sehr Böses getan. Nein, ich habe nichts geschmuggelt und habe auch niemandem etwas angetan, als ich am Frankfurter Flughafen ankam und meinen Koffer eincheckte. Die Betonung liegt hier auf „einen Koffer“. Denn eigentlich hatte ich zwei und eine Laptoptasche. Die Regelung für USA-Reisen sieht es jedoch vor, dass man für den zweiten Koffer extra bezahlt. Und zwar satte 100 Dollar. Was ich getan habe, um dieser Gebühr zu entgehen? Ich habe meinen zweiten, etwas kleineren Koffer als Handgepäck ausgegeben. Beim Check-in in New York, als ich nach Deutschland flog, erließ mir die nette Dame am Schalter nämlich die Gebühr und erlaubte mir, den Koffer mit in die Flugzeugkabine zu nehmen. Leider passte er nicht in das Handgepäckfach und so wurde er von Mitarbeitern der Airline kostenlos nachträglich eingecheckt! Was einmal klappt, muss doch auch ein zweites Mal klappen, dachte ich mir.

Somit spielte ich die Ahnungslose und erzählte der Flugbegleiterin in Frankfurt, dass mein Koffer leider nicht in das Fach passte und ich nun nicht wüsste, was ich tun sollte. Leider erwischte ich eine nicht ganz so freundliche Dame, die mich zurück aus den Flieger zum Gate schickte. Dort wurde der Koffer dann eingecheckt – aber kostenlos! Fazit: Der Spruch „Sei schlau, stell dich dumm“ kann einem manchmal viel Geld ersparen. Schließlich hätte ich ganze 200 Dollar zahlen müssen, hätte ich den Koffer beide Male ordnungsgemäß aufgegeben!

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