Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Die letzten Sachen

Am nächsten Morgen packte ich die letzten Sachen in mein Handgepäck: meinen Kulturbeutel, das Ladegerät meiner Kamera - die Batterie hatte ich über Nacht noch einmal aufgeladen - und den Zettel mit den Adressen und Telefonnummern meiner Betreuer in Fortaleza. Ich hoffte zwar nicht, dass ich sie brauchen würde, doch man weiß ja nie. Beide hatten mir gestern noch ein letztes Mal geschrieben, dass sie am Flughafen auf mich warten würden und mir eine gute Reise gewünscht. Ich war aufgeregt bei dem Gedanken an mein Jahr in Fortaleza. Was täte ich, wenn Thais und Jonatas nicht bei meiner Ankunft am Flughafen wären? Doch ich hatte gar nicht lange Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, da es auch schon an der Tür klingelte. Es war mein Bruder, der zum Abschied zu uns nach Hause gekommen war.

Nachdem wir alle zu Mittag gegessen hatten – mein Vater hatte Lachs gekocht – putzte ich mir die Zähne, während mein Bruder meinen Koffer ins Auto brachte. Alle zusammen fuhren wir zum Bahnhof nach Erlangen. Meine Mutter würde mich mit nach Frankfurt begleiten. Da der Flieger früh morgens ging, hatte sie ein Hotel in der Nähe des Flughafens reserviert, wo wir eine Nacht verbringen würden.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Mar 8, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Mar 8, 2013

Studieren im Ausland

Ob Politiker oder Chefredakteur

Klipp und klar: Ich bin ein Vertreter der Meinungs- und Pressefreiheit und weiß gute Berichterstattung zu schätzen. Ich bin auch politisch interessiert und schaue manchmal mit besorgten Augen nach Berlin oder Brüssel. Aus eigener Erfahrung, ob in punkto fragwürdiger Umgang mit Schülermehrheiten in der SMV (Schülermitverwaltung) oder gefühlter Zensur in der Schülerzeitung, weiß ich, wie wichtig es ist, dass Schüler mitgestalten, sich engagieren und partizipieren. Gleichzeitig habe ich aber auch gelernt, dass sich der Aufwand oftmals nicht lohnt. Nun kämpft eine Kommilitonin von mir als Chefredakteurin des „The Student“ für Aufklärung, weil EUSA (Edinburgh University Student Association) eine Ausgabe zensieren ließ. Sie wurde dabei schon vom Guardian zitiert und meint: „Das verschafft mir später auf jeden Fall einen Job im Journalismus“.

Ein weiteres Beispiel ist mein Kommilitone Alex, der als Vizepräsident für wissenschaftliche Angelegenheiten kandidiert. Sollte er die Wahl gewinnen, wird er ein Jahr als bezahlter Studentenvertreter versuchen die Studienbedingungen zu verbessern. Dafür ist sein Alltag aber von nichts anderem bestimmt. Kampagne hier, Vision dort und alles bitte streng geheim halten, dass ja kein Mitstreiter einen Vorteil daraus ziehen kann. Wer später in die Politik oder in den Journalismus will, muss wohl oder übel diese Strukturen durchlaufen. Einerseits gehört es dazu, andererseits wünscht man ihm dann doch, dass er mal abschalten kann. Aber das wird wahrscheinlich erst mit der schottischen Unabhängigkeit passieren.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Mar 6, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Mar 6, 2013

Studieren im Ausland

Mein langweiligster Kurs

Gähn! Ich gebe zu, es ist nicht besonders nett von mir, überhaupt einen meiner Medienkurse als „langweilig“ zu bezeichnen. Und eigentlich passt es auch gar nicht zu mir. Schließlich habe ich mich so sehr auf dieses Semester – in dem ich nur Medienkurse besuche – gefreut. Aber dieser Kurs geht gar nicht. Warum? Er heißt „Principles of Sound and Image“. Vielleicht klingt der Name an sich interessant, aber jede Woche vier Stunden im Unterricht zu sitzen, sehr lange Power-Point-Präsentationen abzuschreiben, tonnenweise Hausarbeiten zu machen ... nein, das ist einfach nichts für mich. Es geht um die verschiedenen Kameraperspektiven im Film. Untersicht, Normalsicht, Froschperspektive: In der Projektarbeit müssen wir in diesen Perspektiven filmen und das Ergebnis präsentieren. Hm, wenn ich das hier so aufschreibe habe ich das Gefühl, eigentlich ist der Kurs doch gar nicht „so schlimm“, aber in der Vorlesung zu sitzen hat für mich schon etwas von Folter. Wahrscheinlich geht da meine „deutsche Art“ mit mir durch. Ich habe mich nämlich mit Mitschülern unterhalten und die sehen den Kurs mit komplett anderen Augen. Sie finden ihn spannend und unterhaltsam und haben den Eindruck, etwas fürs Leben zu lernen. Wow. Naja, ich glaube, da ist eine Anpassung der Einstellung bei mir notwendig. Meine anderen drei Kurse machen mir da schon mehr Spaß. Besonders in meinem Journalismus-Kurs lerne ich unheimlich viel und auch mein Forschungsjob ist klasse.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 5, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 5, 2013