interaktiv

Studieren im Ausland

Mein langweiligster Kurs

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

05.03.2013

Gähn! Ich gebe zu, es ist nicht besonders nett von mir, überhaupt einen meiner Medienkurse als „langweilig“ zu bezeichnen. Und eigentlich passt es auch gar nicht zu mir. Schließlich habe ich mich so sehr auf dieses Semester – in dem ich nur Medienkurse besuche – gefreut. Aber dieser Kurs geht gar nicht. Warum? Er heißt „Principles of Sound and Image“. Vielleicht klingt der Name an sich interessant, aber jede Woche vier Stunden im Unterricht zu sitzen, sehr lange Power-Point-Präsentationen abzuschreiben, tonnenweise Hausarbeiten zu machen ... nein, das ist einfach nichts für mich. Es geht um die verschiedenen Kameraperspektiven im Film. Untersicht, Normalsicht, Froschperspektive: In der Projektarbeit müssen wir in diesen Perspektiven filmen und das Ergebnis präsentieren. Hm, wenn ich das hier so aufschreibe habe ich das Gefühl, eigentlich ist der Kurs doch gar nicht „so schlimm“, aber in der Vorlesung zu sitzen hat für mich schon etwas von Folter. Wahrscheinlich geht da meine „deutsche Art“ mit mir durch. Ich habe mich nämlich mit Mitschülern unterhalten und die sehen den Kurs mit komplett anderen Augen. Sie finden ihn spannend und unterhaltsam und haben den Eindruck, etwas fürs Leben zu lernen. Wow. Naja, ich glaube, da ist eine Anpassung der Einstellung bei mir notwendig. Meine anderen drei Kurse machen mir da schon mehr Spaß. Besonders in meinem Journalismus-Kurs lerne ich unheimlich viel und auch mein Forschungsjob ist klasse.

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