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Studieren im Ausland

Mein langweiligster Kurs

Gähn! Ich gebe zu, es ist nicht besonders nett von mir, überhaupt einen meiner Medienkurse als „langweilig“ zu bezeichnen. Und eigentlich passt es auch gar nicht zu mir. Schließlich habe ich mich so sehr auf dieses Semester – in dem ich nur Medienkurse besuche – gefreut. Aber dieser Kurs geht gar nicht. Warum? Er heißt „Principles of Sound and Image“. Vielleicht klingt der Name an sich interessant, aber jede Woche vier Stunden im Unterricht zu sitzen, sehr lange Power-Point-Präsentationen abzuschreiben, tonnenweise Hausarbeiten zu machen ... nein, das ist einfach nichts für mich. Es geht um die verschiedenen Kameraperspektiven im Film. Untersicht, Normalsicht, Froschperspektive: In der Projektarbeit müssen wir in diesen Perspektiven filmen und das Ergebnis präsentieren. Hm, wenn ich das hier so aufschreibe habe ich das Gefühl, eigentlich ist der Kurs doch gar nicht „so schlimm“, aber in der Vorlesung zu sitzen hat für mich schon etwas von Folter. Wahrscheinlich geht da meine „deutsche Art“ mit mir durch. Ich habe mich nämlich mit Mitschülern unterhalten und die sehen den Kurs mit komplett anderen Augen. Sie finden ihn spannend und unterhaltsam und haben den Eindruck, etwas fürs Leben zu lernen. Wow. Naja, ich glaube, da ist eine Anpassung der Einstellung bei mir notwendig. Meine anderen drei Kurse machen mir da schon mehr Spaß. Besonders in meinem Journalismus-Kurs lerne ich unheimlich viel und auch mein Forschungsjob ist klasse.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Mar 5, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Mar 5, 2013

Studieren im Ausland

Ein Blizzard und ein Unfall

Ihr habt sicher in den Nachrichten von „Nemo” gehört! Nemo hat uns vor zwei Wochen heimgesucht und uns fast einen Meter Schnee beschert. Wir haben das aber völlig unbeschadet überstanden. Wir waren an diesem Wochenende nämlich im Skiurlaub. An den ersten drei Tagen bin ich geritten, mit einem Schneemobil gefahren, auf großen Gummireifen die Pisten hinab gedüst und habe heiße Schokolade getrunken. Ski gefahren bin ich erst am letzten Tag und das war leider keine so gute Idee. Warum? Weil ich einen Unfall hatte und mir eine Rippe brach. Ausgerechnet ich, die keine umfangreiche Krankenversicherung hat. Die Schmerzen sind leider kaum auszuhalten. Das einzig „gute“, was ich jetzt daran erkennen kann, ist, dass ich mir nicht das Bein oder den Arm gebrochen habe. Das wäre schlimmer gewesen, da ich damit definitiv in teure, intensive ärztliche Behandlung gemusst hätte. Eine gebrochene Rippe heilt von allein – nur auf teure Schmerztabletten kann ich nicht verzichten.

Als wir nach dem Blizzard nach Hause fuhren, begrüßte uns tonnenweise Schnee und wir mussten uns durch das weiße Pulver einen Weg in unser Haus schaufeln. Das war besonders schmerzlich für meine Rippe, denn es war gar nicht so einfach, den Schnee zu bezwingen. Mittlerweile stapeln sich die Hausaufgaben für College, aber bald werde ich wieder angreifen. Wie es mir in meinem neuen Semester geht, werde ich euch sehr bald berichten. Nur so viel: Es war noch nie so spannend und herausfordernd.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 27, 2013

Studieren im Ausland

Zungenbrecher/Lebensretter: Ökosystemdienstleistungen

Hoffentlich ist es nicht nur ein Trend, dass der Begriff Ökosystemdienstleistungen oder „Ecosystem Services“ Einzug in die Politik hält. Er sollte wirklich dauerhaft integriert werden. Der Gedanke dahinter ist die Schaffung von politischen Instrumenten, um den Schutz von Ökosystemen zu rechtfertigen. Beispielsweise könnte man Katastrophen wie Überschwemmungen verhindern, indem man die natürlichen Überschwemmungsgebiete, die bei Flussbegradigungen und Kanalisierungen verloren gegangen sind, wiederherstellt. Das kostet natürlich, obgleich die ursprüngliche Dienstleistung der Natur umsonst gewesen wäre. Immer mehr Unternehmen erkennen dieses Potential, sodass der Bedarf an Ökosystemmanagern hoffentlich steigen wird. Das Spannende dabei ist, das man alle biologischen Vorgänge verstehen muss und nicht einfach nur ein finanziell argumentieren darf. Außerdem muss man zum Beispiel auch auf Ästhetik achten und das ist gar nicht leicht.

Wie ich überhaupt auf das Thema komme? Nun ich war bei einer „Ecosystem Services“-Konferenz, bei der mir mal wieder klar wurde, wie sehr mir mein Studiengang gefällt. Kleines Beispiel gefällig? Einen verrottenden Elch im Wald finden die meisten Menschen wohl eklig. Ein Ökologe hingegen ist einfach nur fasziniert über diesen natürlichen Prozess.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Feb 22, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Feb 22, 2013