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Studieren im Ausland

Die Reise beginnt

35 Minuten bevor der Flieger ging, stand ich endlich an der Sicherheitskontrolle. Schnell umarmte ich meine Mutter und durchquerte die Absperrung. So hatte ich mir den Abschied nicht vorgestellt. Gerne hätte ich mehr Zeit gehabt, um mich in Ruhe von ihr zu verabschieden. In der Hektik hatte ich ihr nicht einmal mehr Danke gesagt für all die Mühe, die sie und mein Vater mit meinem Umzug in den letzten Tagen gehabt hatten. Doch ich wusste, dass sie es verstehen würde.

So zog ich meine Schuhe, mein Sweatshirt, meinen Schal und meine Uhr aus, holte den Laptop aus dem Rucksack und legte meinen Pass, den ich in der Hand hielt, in einen der Behälter, bevor ich durch die Sicherheitskontrolle ging. Schnell packte ich alles ein, zog ich mich wieder an und machte mich auf den Weg zu meinem Gate. Ich hatte Glück, denn es dauerte nur fünf Minuten, bis ich ankam. Die meisten Leute waren schon im Flugzeug. Ich reichte dem Mann am Schalter mein Ticket, er scannte es ein und ich ging durch den langen Schlauch in die Maschine. Mein Abenteuer hatte begonnen.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Apr 12, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Apr 12, 2013

Studieren im Ausland

Social Enterprise

Herausforderung Nummer eins: Eine Übersetzung für Social Enterprise zu finden. Soziales Unternehmen? Irgendwie funktioniert das im Deutschen nicht so gut. Herausforderung Nummer zwei besteht darin, zu erklären, was das ist. Ein „Social Enterprise“ ist ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft darauf abzielt, einen sozialen Missstand zu beseitigen. Das könnte ein Restaurant sein, das Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen einstellt, wie zum Beispiel die Restaurantkette Samocca des Samariterstifts in Deutschland, oder eine Matratzenrecyclingfirma, die Ex-Häftlingen eine Chance auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft gibt. Dabei gilt dennoch: Profit gehört zum Geschäft. Aber Profit für einen guten Zweck.

Als Präsident von ENACTUS Edinburgh (ENACTUS ist eine internationale, unpolitische und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation mit Teams an vielen Hochschulen auf der ganzen Welt) war ich zusammen mit unserem Personalchef zur Social Enterprise Exchange Messe in Glasgow eingeladen – der größten Messe ihrer Art weltweit. Dort sahen wir noch viel mehr Möglichkeiten für solche sozialen Unternehmen: Fußball für Obdachlose oder Gemeinden, die vom Stromnetz unabhängig werden wollen. Wohin wird das wohl führen? Werden in Zukunft alle Unternehmen sozial sein?

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Apr 10, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Apr 10, 2013

Studieren im Ausland

Drei Kilo zu viel

Eine Stunde später kamen wir endlich an die Reihe. Ich war schon völlig fertig mit den Nerven, als ich den Koffer auf die Waage stellte. In einer Stunde ging der Flieger und ich musste immer noch durch all die Sicherheitschecks hindurch. „Ihr Koffer wiegt leider drei Kilo zu viel“, sagte die Dame hinter dem Schalter. „Was?“, entfuhr es mir. Das konnte nicht sein! Wie viele Stunden hatten meine Mutter und ich an dem Koffer herumgepackt und immer wieder alles Mögliche herausgenommen, bis er schließlich exakt 20 Kilo gewogen hatte?! Es konnte einfach nicht sein, dass die niegelnagelneue Kofferwaage, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte, falsch ging. Doch die Dame ließ sich nicht umstimmen. Schließlich entschlossen wir uns, die drei Kilo Übergepäck zu zahlen. 60 Euro waren zwar viel Geld und es war ärgerlich, doch hatten wir einfach nicht mehr die Zeit, den Koffer noch einmal umzupacken. Leider konnten wir das Geld aber nicht etwa am Check-In Schalter bezahlen, sondern mussten uns an einem anderen anstellen, um danach zurückzukommen und den Koffer erneut einchecken zu lassen.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Apr 4, 2013