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Studieren im Ausland

Gedanken an die Bachelorarbeit: Wie man Natur managt

Nach meinem Jahr im Ausland steht die Bachelorarbeit an. Da wollte ich nicht unvorbereitet sein oder ganz Ideen und Plan vor dieser Mammutaufgabe stehen. Ich schloss mich also mit meinem Jahrgangsbeauftragten kurz und schnell fanden wir einige interessante Themen und Fragestellungen: Wusstet ihr zum Beispiel, dass Neuseeland all seine Agrarsubventionen abgeschafft hat? Ich könnte erarbeiten, ob dies auch eine Option für Europa wäre. Interessant wäre auch ein Thma wie: Wie wird im quasi isolierten „Down Under“ mit Ressourcen umgegangen, wo doch die internationalen Preise klar die Verknappung wiederspiegeln? Oder: Wie gelingt es Neuseeland als Vorreiter in der Schaffung von Meeresschutzgebieten zum Beispiel Natur und Tourismus zu vereinen? Wie wirken sich Naturschutzgesetze auf die Wirtschaftlichkeit von Betrieben aus? Wie kann man Naturschutz im Mittelstand stärken? Zu guter Letzt eine Systemfrage: Welche Forschung oder wissenschaftlich belegte Fakten liegen neuen Verordnungen oder Dekreten zugrunde und wie wird sichergestellt, dass diese Errungenschaften neutral bleiben und nicht durch Lobbyisten beeinflusst werden?

Mit diesem Themenpool im Hinterkopf kann ich jetzt erst mal in Auckland ankommen. Entscheiden muss ich mich ja erst in einem Jahr.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jun 19, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jun 19, 2013

Studieren im Ausland

Bin wieder da!

Ja, ich lebe noch. Ich hoffe, ihr erinnert euch noch an mich. In den letzten Monaten ist so einiges passiert, weshalb ich mein „Blog-Tagebuch“ etwas vernachlässigt habe. Ich werde euch nun nach und nach erzählen, was sich in meinem Leben hier in den USA geändert hat. Nur so viel: Ich lebe noch auf Long Island und studiere noch am Queens College. Nach meinem Weihnachtsbesuch in Deutschland bin ich hochmotiviert in ein neues Semester gestartet und freute mich unheimlich darauf, meine ersten Medienkurse zu besuchen. Außerdem hatte ich meinen Job als wissenschaftliche Hilfskraft für den Professor der Fakultät für Medien aufgenommen.

Die erste Woche verlief auch sehr gut. Wie immer war es eher lässig: Man geht zum Unterricht, bekommt den Lehrplan für das Semester und kann gehen. Nur in meinem Kurs zu „Media Performance“ war es anders. Wir legten gleich richtig los. Dieser Kurs hat alles geändert. Heute weiß ich nicht, ob ich ihn jemals hätte belegen sollen. Zu viel ist dadurch passiert. Was genau? Nun, vor zwei Jahren hat es mich ja nach Kalifornien verschlagen. Gleich am Anfang meiner Zeit dort ist mir ein Klassenkamerad aufgefallen, der von der Lehrerin nur als Mr. California angesprochen wurde, da er aus Kalifornien stammte. Er war gleich am ersten Unterrichtstag zu spät, was von ihr sarkastisch kommentiert wurde. Mr. California ist der Grund, weshalb ich mich erst jetzt wieder zu Wort melde. Wie es mit ihm weiterging, erzähle ich euch im nächsten Blog. Ihr dürft euch auf eine handfeste Liebesgeschichte gefasst machen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 12, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 12, 2013

Studieren im Ausland

Karrierepläne

Bei einem Vortrag des Repräsentanten der Orkney Island Fischervereinigung an meiner Hochschule verstand ich wie Fischereiquoten, EU-Gesetze und die Realität von fluktuierenden Ökosystemen zusammenhängen. Wenn ich versuchen will, die Unstimmigkeiten dieser drei Faktoren zu verbessern, sind Meeresbiologie, Rechtswissenschaften oder Politik unabdinglich. Da liege ich mit meinem Studium ja schon ganz richtig. Man könnte natürlich auch Lobbyist werden, wenn man lange beispielsweise in einer Organisation oder gleichzeitig beruflich und politisch tätige war. Für den Beruf des Bodenforschers allerdings, gibt es leider keinen klassischen Ausbildungsweg. Schade, denn Bodenproben an Orten von Neuseeland bis Alaska zu sammeln, klingt nach einem gar nicht so üblen Job. Das wühlen im Dreck und der Jetlag würden mir jedenfalls nichts ausmachen.

Forscher sein bedeutet, einen etwas anderen Lebensstil zu führen als nur von 9 bis 17Uhr im Geschäft oder Büro sein. Wer schnell Karriere und Geld machen will, ist wahrscheinlich besser mit einem betriebswirtschaftlichen Studium beraten. Ich würde sagen, das hängt damit zusammen, wie neugierig man ist. Mir war schon früh klar, dass ich die Dinge, die ich hinterfrage, nicht im normalen Berufsleben beantwortet bekommen würde. Dennoch würde ich sagen, ist es wichtig, Berufserfahrung beispielsweise während Praktika zu sammeln, nicht für den Lebenslauf, sondern um zu sehen, was Arbeiten bedeutet. So lernt man nebenbei Freizeit und Reisen mehr wertzuschätzen. Ich jedenfalls fühle mich in den Naturwissenschaften ganz gut aufgehoben.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jun 12, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jun 12, 2013