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Studieren im Ausland

Traumberuf: Bäcker, Gärtner, Hausmeister und Elektrotechniker

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass so ein handwerklicher Beruf eigentlich ganz erfüllend sein kann? Während ich einen Monat daheim verbringe, arbeite und rund ums Haus herum aushelfe, komme ich in den Genuss. Unkraut jäten, Gemüse einpflanzen und Holz spalten. Bei meinem Job als Hausmeister in einer Fachhochschule darf ich Tageslichtprojektoren reparieren, Stühle umstellen, Fenster schmieren oder Bilderleisten befestigen. Und dabei finde ich vor allem mal Zeit nachzudenken und während der Arbeit in Gedanken zu schwelgen.

Zum Beispiel darüber, dass ich das wahrscheinlich nicht für die nächsten 40 Jahre machen könnte, weil ich doch mehr will, aber auch, wie wenig wir oft das Werk von Arbeitern wertschätzen. Mein Nachbar, der morgens um zwei Uhr anfängt, um in der Backstube zu backen, mein Vater, der mit seinem Kollegen, für die Klimatechnik in einer Bausparkasse verantwortlich ist, Kindergärtner, die sich ihr ganzes Berufsleben lang mit kleinen Kindern befassen oder eben der Hausmeister, bei dem ich angestellt bin. Sehen wir das alles, wenn wir ins Brötchen beißen oder auf der Arbeit am wohltemperierten Schreibtisch sitzen? Ganz zu schweigen davon, was bei uns auf den Teller kommt. Ich denke, jeder, der studiert, sollte im Hinterkopf behalten, was vielleicht mehr Wertschätzung schafft. Als Hausmeister-Jobber habe ich damit nicht nur ein bisschen extra Geld, sondern auch einiges an Erfahrung dazu gewonnen. Wer hätte das gedacht!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jul 26, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jul 26, 2013

Studieren im Ausland

Liebe auf den ersten Blick

Also gut, es war ein Date! Auch, wenn ich es anfangs verleugnete. Ich war hier im College nie mit einem Mitschüler „auf einem Date“, deswegen weigerte ich mich zuvor, das Besprechen unseres Schulprojektes als „Date“ zu bezeichnen. Trotzdem überlegte ich fieberhaft, was ich anziehen sollte. Trotz kaltem Februar-Wetter entschied ich mich für mein neues Lieblings-T-Shirt unter der dicken Winterjacke. Bevor ich schließlich aus dem Auto stieg, schrieb ich Marc eine SMS, ob er schon da sei. Es war fünf Minuten vor unserer verabredeten Zeit. – Und er war bereits da! Wow! Amerikaner sind eigentlich fast immer spät dran, jedenfalls ist das bisher meine Erfahrung gewesen. Marc scheint eine Ausnahme zu sein. Nervös (aus welchem Grund auch immer, schliesslich war ich schon immer eine Streberin, die das Wesentliche im Auge hatte) machte ich mich auf den Weg zur Pizzeria, gegenüber vom College-Campus.

Ich öffnete die Glastür und suchte ihn mit meinem Blick. Zuletzt wanderten meine Augen zu der Person, die direkt neben mir stand und mich bereits anlächelte. Da war er also. Marc. Ich muss zugeben, über die Tage habe ich sein Aussehen fast vergessen und war deswegen umso mehr „geflashed“. Bisher habe ich ihn nur im Unterricht sitzend gesehen. Nun stand er da. Mit seiner Wollmütze auf dem Kopf sah er so süß aus, dass mein Herz anfing, schnell zu schlagen. Ich glaube, es hatte mich in diesem Augenblick erwischt.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 25, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 25, 2013

Studieren im Ausland

Studieren in Deutschland: "Thewi" an der "FAU"

Es ging um die Geschichte des Computers als Rechenmaschine und als Universalmedium sowie dessen Einsatz für Computerspiele, als ich meinen Freund in Erlangen besuchte. Er studiert Theater- und Medienwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität und ist damit ganz klar etwas, was ich gar nicht bin: Geisteswissenschaftler. Wo ich beispielsweise freie Vorträge von Professoren über Gene gewohnt bin, stand hier wortwörtlich eine „Vorlesung“ über eineinhalb Stunden an. Da musste ich mich deutschen Fachwörtern wie ludische Komplexität und Netzwerkredundanz stellen, um zu merken, man hätte es auch einfacher ausdrücken können.

Darüber hinaus merkte ich auch, wie sehr die Deutschen Akronyme lieben: die Uni ist die „FAU“, die Fakultät ist die „Philfak“ (Philosophische Fakultät) und man studiert „Thewi“ statt Theaterwissenschaften. Vielleicht sind im Englischen die Worte an sich ja einfach kürzer.

Theorie ist hier König, bestätigte mir auch mein Kumpel, der aber meinte, dass ich die Vorlesungen zu Sexualität und Weiblichkeit auf der Theaterbühne sicher interessant gefunden hätte. Zu den Quellen gehört dann zum Beispiel Rousseau, der Schauspieler und vor allem Schauspielerinnen für Banditen hält, oder eine ehemalige Pornodarstellerin, die sich über das Geschäft auslässt. Wer sich fragt, worüber hier geforscht wird, dem könnte man den Forschungstitel der Dozentin dieses Kurses nahelegen: Performative Pornografie – Livesex auf der Bühne des Kunstheaters.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jul 23, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jul 23, 2013