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Studieren im Ausland

Yea, er mag mich!

In dem Moment, in dem er sich zu mir drehte und „Hey“ sagte, wusste ich instinktiv, dass Marc und ich uns unbedingt näher kennenlernen müssten, und war froh, dass ich ihn mit all den Körben, die ich ihm bereits gab, wohl doch nicht abgeschreckt hatte. Wir unterhielten uns über unser Interview-Projekt. Er wollte über mich als Vegetarierin sprechen und ich hatte vor, ihn über das Thema Reisen auszufragen. Schließlich konnte er darüber sehr viel erzählen.

Dann ging der Unterricht los und wir folgten der Lehrerin ins TV-Studio nebenan. Ich war eine der ersten, die den Unterrichtsraum verließ und Marc packte seine Sachen noch zusammen, aber als ich mich ein paar Sekunden später nach ihm umdrehte, lief er plötzlich direkt hinter mir. „Er hat sich extra beeilt, um nicht den Anschluss an mich zu verlieren“, malte ich mir aus. Als wir uns dann im TV-Studio versammelten, stand er neben mir und fing doch tatsächlich an, mit mir zu flirten. Die anderen Mitschüler, die sich von Marc auf Grund seiner frischen kalifornischen und natürlich offenen und lustigen Art angezogen fühlten, suchten seine Nähe, aber er suchte meine. Sie versuchten, mit ihm herumzublödeln, aber er hatte kein Interesse an ihnen. Nachdem ich wusste, dass er Interesse an mir hat, machte es mir richtig Spaß, das Gefühl der Überlegenheit zu genießen und flirtete ihn ebenfalls offensiv an. Wir standen nah nebeneinander und flüsterten, als die Lehrerin versuchte, uns das Interview-Projekt zu erklären. Keine Chance, ich konnte dem Unterricht unmöglich folgen!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 26, 2013

Studieren im Ausland

Es war wieder Dienstag ...

... und seit einer Woche keine SMS von Marc. Nichtsdestotrotz hatte ich eine Taktik, wie ich mich verhalten und um welche Uhrzeit ich im Klassenraum erscheinen wollte. „Okay“, dachte ich mir, „Marc ist das letzte Mal schon vor mir da gewesen und hatte sich angeregt mit den paar Mitschülern unterhalten, die auch schon da gewesen waren, als ich ankam. Logischerweise suchte ich mir nicht nur mein schönstes Outfit aus, ich stellte auch meinen Wecker auf eine für mich viel zu frühe Zeit, um Make-up aufzutragen und meine Haare zu stylen.

Dann fuhr ich los und malte mir aus, wie er mich wieder anlächeln würde und sofort fing mein Herz an, schneller zu schlagen. „Reiß dich mal zusammen“, beschimfte ich mich und versuchte, langsam ein- und auszuatmen, als ich endlich am College ankam. Zum Glück war ich sehr früh dran und ging langsam über den Campus, mit den Augen Richtung Bushaltestelle. Schließlich könnte Marc ja im nächsten Bus sitzen. Dann betrat ich das Gebäude, lief auf die Damentoilette, um Make-up und Haare noch einmal zu kontrollieren, und machte mich schließlich auf ins Klassenzimmer. Tja, und wer war noch nicht da? Marc! Also unterhielt ich mich mit Dorian, der etwas Deutsch konnte und mir „Guten Morgen“ zurief. Der nächste, der den Raum betrat, war dann Marc. Er begrüßte die ganze Klasse mit einem „How is it going?“ und setzte sich neben mich. Dann wandte er sich mir zu und sagte mit sanfter Stimme und dem schüchternen Lächeln, mit dem er mich schon beim Lunch verzauberte: „Hey“.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 20, 2013

Studieren im Ausland

Kiwi down under: Neuseeland

Kiwi ist nicht nur eine tropische Frucht, sondern auch ein seltener Vogel, nach dem die Einwohner Neuseelands bezeichnet werden. Und irgendwie bin auch ich jetzt ein Kiwi, denn ich bleibe nun für ein ganzes Jahr an der University of Auckland.

Damit wage ich einen Neustart, muss alles wieder von vorne anfangen: Soziales Netzwerk aufbauen, sich an der Uni zurechtfinden, einen Studentenjob auftun und möglichst viel genießen. Der Arbeitsaufwand scheint hoch zu sein und auch einen Grad schwerer als in Edinburgh, aber während einer Einführungsveranstaltung gewann ich gleich mal einen Gutschein für einen Abenteuerpark im Wert von rund 150 Dollar und meldete mich für eine Stadtrundfahrt und eine Weinprobe an. Und auch bei der Vorstellung des Karriereservices der Uni fühlte ich mich ganz wohl, als es hieß, dass Arbeitgeber hier nicht nur auf die Noten, sondern vor allem auch auf die Persönlichkeit und außerschulische Aktivitäten schauen. Man suche ja schließlich nicht nach bloßen Angestellten, sondern Mitglieder eines Teams, das harmonieren sollte. Fürs erste bleibt mir nur zu sagen: Kia Ora aus Auckland!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Aug 14, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Aug 14, 2013