Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Bleibt daheim!

Vor Kurzem stolperte ich über einen Artikel, in dem es darum ging, dass Leute aufhören sollen, anderen einzureden, dass sie reisen müssen, solange sie noch jung sind. Bleibt daheim heißt die Devise. Und warum? Weill es genügend daheim zu entdecken gibt? Weil Schönheit und Freundschaft mit den Kleinigkeiten im Alltag kommen?

Trifft alles zu. Ich selbst musste feststellen, dass Auckland nach vielen anderen Städten, wie Edinburgh, New York, San Francisco oder Montreal, definitiv nicht die schönste Stadt ist. Die Infrastruktur lässt zu wünschen übrig und besonders die CO2-Emission macht Neuseelands Klimabilanz zu schaffen. Das Thema Recycling steckt noch in den Kinderschuhen und Bio-Lebensmittel zu bekommen ist eine mühselige Herausforderung – und zwar sowohl logistisch als auch finanziell. Bleibt daheim! Mit all dem Komfort und all den zivilisatorischen Errungenschaften, die wir zum Beispiel in Deutschland haben: den Sozialstaat und die Energiewende.

Oder stellt euch den Herausforderungen anderenorts. Versucht; Dinge zu etablieren und zu sehen, woran andere jahrelang gearbeitet haben oder gar gescheitert sind. Und dann kommt man doch mit interessanten Erfahrungen zurück. Daheim oder woanders – je nachdem, wo man gerade ist – wäre es vielleicht angenehmer oder gar leichter. Aber kann man es nicht überall angenehm gestalten? Liegt das nicht auch an einem selbst? Wäre es nicht auch möglich, Schule in einen angenehmen Ort zu verwandeln? Manchmal merkt man das leider zu spät.

Aber an der Aussicht kann man dann halt doch nichts aussetzen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Aug 27, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Aug 27, 2013

Studieren im Ausland

Yea, er mag mich!

In dem Moment, in dem er sich zu mir drehte und „Hey“ sagte, wusste ich instinktiv, dass Marc und ich uns unbedingt näher kennenlernen müssten, und war froh, dass ich ihn mit all den Körben, die ich ihm bereits gab, wohl doch nicht abgeschreckt hatte. Wir unterhielten uns über unser Interview-Projekt. Er wollte über mich als Vegetarierin sprechen und ich hatte vor, ihn über das Thema Reisen auszufragen. Schließlich konnte er darüber sehr viel erzählen.

Dann ging der Unterricht los und wir folgten der Lehrerin ins TV-Studio nebenan. Ich war eine der ersten, die den Unterrichtsraum verließ und Marc packte seine Sachen noch zusammen, aber als ich mich ein paar Sekunden später nach ihm umdrehte, lief er plötzlich direkt hinter mir. „Er hat sich extra beeilt, um nicht den Anschluss an mich zu verlieren“, malte ich mir aus. Als wir uns dann im TV-Studio versammelten, stand er neben mir und fing doch tatsächlich an, mit mir zu flirten. Die anderen Mitschüler, die sich von Marc auf Grund seiner frischen kalifornischen und natürlich offenen und lustigen Art angezogen fühlten, suchten seine Nähe, aber er suchte meine. Sie versuchten, mit ihm herumzublödeln, aber er hatte kein Interesse an ihnen. Nachdem ich wusste, dass er Interesse an mir hat, machte es mir richtig Spaß, das Gefühl der Überlegenheit zu genießen und flirtete ihn ebenfalls offensiv an. Wir standen nah nebeneinander und flüsterten, als die Lehrerin versuchte, uns das Interview-Projekt zu erklären. Keine Chance, ich konnte dem Unterricht unmöglich folgen!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 26, 2013

Studieren im Ausland

Es war wieder Dienstag ...

... und seit einer Woche keine SMS von Marc. Nichtsdestotrotz hatte ich eine Taktik, wie ich mich verhalten und um welche Uhrzeit ich im Klassenraum erscheinen wollte. „Okay“, dachte ich mir, „Marc ist das letzte Mal schon vor mir da gewesen und hatte sich angeregt mit den paar Mitschülern unterhalten, die auch schon da gewesen waren, als ich ankam. Logischerweise suchte ich mir nicht nur mein schönstes Outfit aus, ich stellte auch meinen Wecker auf eine für mich viel zu frühe Zeit, um Make-up aufzutragen und meine Haare zu stylen.

Dann fuhr ich los und malte mir aus, wie er mich wieder anlächeln würde und sofort fing mein Herz an, schneller zu schlagen. „Reiß dich mal zusammen“, beschimfte ich mich und versuchte, langsam ein- und auszuatmen, als ich endlich am College ankam. Zum Glück war ich sehr früh dran und ging langsam über den Campus, mit den Augen Richtung Bushaltestelle. Schließlich könnte Marc ja im nächsten Bus sitzen. Dann betrat ich das Gebäude, lief auf die Damentoilette, um Make-up und Haare noch einmal zu kontrollieren, und machte mich schließlich auf ins Klassenzimmer. Tja, und wer war noch nicht da? Marc! Also unterhielt ich mich mit Dorian, der etwas Deutsch konnte und mir „Guten Morgen“ zurief. Der nächste, der den Raum betrat, war dann Marc. Er begrüßte die ganze Klasse mit einem „How is it going?“ und setzte sich neben mich. Dann wandte er sich mir zu und sagte mit sanfter Stimme und dem schüchternen Lächeln, mit dem er mich schon beim Lunch verzauberte: „Hey“.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Aug 20, 2013