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Studieren im Ausland

Unnützes Kiwi-Wissen nutzen

Anstatt unsere Exkursion mit Bier und Snacks ums Lagerfeuer glorreich zu beenden, mussten wir dem Wetter weichen – am Mount Hutt wurden Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde gemessen. Spontan bereiteten unsere Professoren und Tutoren jedoch ein Triviaquiz vor (Trivia bedeutet Rätsel-, Bagatellwissen oder Kuriositäten). Glücklicherweise hatte ich Geografen, Golfer und Sportler in meinem Team. Denn obwohl man einiges beim Herumreisen lernt, hätte ich kaum eine der Fragen beantworten können.

Wisst ihr, welche Inselkette am weitesten von jedem anderen Flecken Land entfernt ist? Wo die Limonade L&P herkommt? Und welche Stärke das Tohoku Erdbeben 2011 in Japan hatte? Die Antworten lauten Hawaii, Paeora und 9,0 auf der Richterskala. Ziemlich unnützes Wissen oder? Aber ich lernte während dieser Woche auch noch, was Feijoa, Pawlova und „Flight of the Concords“ sind, nämlich eine tropische Frucht, ein Kuchen, der als Nationalgericht Australiens gilt, und eine neuseeländische Comedytruppe.

Unnützes Wissen verbindet – und ist um einiges cooler als Fakten mit dem Smartphone auf Google nachzuschauen. Zwar arbeitete ich auch an meinem Projekt über Bodenprofile und Kohlenstoffspeicherung, aber zu wissen, dass Tui sowohl eine Biersorte als auch eine Vogelart aus der Familie der Honigfresser ist, oder dass Hokey Pokey und Jelly Tip Neuseelands beliebteste Eissorten sind, bringen einem in alltäglichen Gesprächen dann doch weiter.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 17, 2013

Studieren im Ausland

Wie würde es sein?

Es war fast elf Uhr abends, als der Flieger in Fortaleza landete. Schon von Weitem konnte ich das riesige Lichtermeer sehen, das gar nicht mehr zu enden schien. 3,5 Millionen Einwohner! In einer so großen Stadt hatte ich noch nie für längere Zeit gelebt. Meinen Freiwilligendienst in Nicaragua hatte ich damals in einer kleinen Stadt mit 12.000 Einwohnern gemacht. Dort hatte ich sofort Anschluss gefunden und mich nie wirklich alleine gefühlt. Alle hatten mich gekannt und mit meiner Gastcousine verband mich bereits nach wenigen Wochen eine tiefe Freundschaft. Doch wie würde es in so einer riesigen Stadt sein? Und vor allem ohne Gastfamilie? Würde ich lange brauchen, um mich einzuleben?

Mein Herz schlug bis zum Hals, als ich am Gepäckband auf meinen Koffer wartete. Er war einer der letzten, der kam. Aufgeregt setzte ich meinen kleinen grünen Rucksack auf, der zum Bersten vollgepackt war, und zog meinen Koffer in Richtung Ausgang. Als ich schließlich alle Sicherheitschecks durchquert hatte, war es schon nach Mitternacht.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Sep 12, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Sep 12, 2013

Studieren im Ausland

Juhu, er hat sich gemeldet!

Kennt ihr Mädels das Gefühl, wenn es normalerweise immer der falsche Mann ist, der sich für euch interessiert? Der euch Kurznachrichten schickt und euch an der Uni oder in der Schule vollplappert, mit dem ihr aber nicht wirklich etwas zu tun haben wollt? Ich kenne das auch, aber dieses Mal schien es der Richtige zu sein. Nachdem Marc und ich uns nun endlich verabschiedeten (und ja, er umarmte mich wieder), schrieb ich meiner Freundin Colleen traditionell auf dem Parkplatz wieder eine Nachricht, noch bevor ich losfuhr. Daraufhin rief sie mich an, und obwohl man es nicht tun sollte, erzählte ich ihr während der Fahrt nach Hause von der „good time“, die Marc und ich hatten. Den ganzen Tag hatte ich gute Laune und als ich spät abends eine SMS von ihm erhielt, ging es mir noch besser.

Was er schrieb? „Hi“. Ihr denkt vielleicht, das bedeutet doch gar nichts – aber dann kennt ihr die Flirtstrategie amerikanischer Männer noch nicht. „Hi“ bedeutet nämlich, dass er an dich denkt. Ich wusste das sofort und die Schmetterlinge in meinem Bauch wurden mehr und mehr. Wir schrieben ein wenig hin und her und zwei Stunden später, als ich bereits schlief, kam noch eine Nachricht: „I am really drunk“. Haha! Ja, auch das hat mich gefreut. Warum? Wer einer Frau im angetrunkenen Zustand aus einer Bar mit seinen Buddies eine SMS schickt, der hat ihnen von ihr erzählt und mag sie! Juhu!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 3, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 3, 2013