interaktiv

Studieren im Ausland

Unnützes Kiwi-Wissen nutzen

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

17.09.2013

Anstatt unsere Exkursion mit Bier und Snacks ums Lagerfeuer glorreich zu beenden, mussten wir dem Wetter weichen – am Mount Hutt wurden Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde gemessen. Spontan bereiteten unsere Professoren und Tutoren jedoch ein Triviaquiz vor (Trivia bedeutet Rätsel-, Bagatellwissen oder Kuriositäten). Glücklicherweise hatte ich Geografen, Golfer und Sportler in meinem Team. Denn obwohl man einiges beim Herumreisen lernt, hätte ich kaum eine der Fragen beantworten können.

Wisst ihr, welche Inselkette am weitesten von jedem anderen Flecken Land entfernt ist? Wo die Limonade L&P herkommt? Und welche Stärke das Tohoku Erdbeben 2011 in Japan hatte? Die Antworten lauten Hawaii, Paeora und 9,0 auf der Richterskala. Ziemlich unnützes Wissen oder? Aber ich lernte während dieser Woche auch noch, was Feijoa, Pawlova und „Flight of the Concords“ sind, nämlich eine tropische Frucht, ein Kuchen, der als Nationalgericht Australiens gilt, und eine neuseeländische Comedytruppe.

Unnützes Wissen verbindet – und ist um einiges cooler als Fakten mit dem Smartphone auf Google nachzuschauen. Zwar arbeitete ich auch an meinem Projekt über Bodenprofile und Kohlenstoffspeicherung, aber zu wissen, dass Tui sowohl eine Biersorte als auch eine Vogelart aus der Familie der Honigfresser ist, oder dass Hokey Pokey und Jelly Tip Neuseelands beliebteste Eissorten sind, bringen einem in alltäglichen Gesprächen dann doch weiter.

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