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Studieren im Ausland

Unser Interview

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

18.09.2013

Jetzt wurde es ernst: mein fiktives TV-Interview mit Marc stand an. Zuerst war ich an der Reihe. Ich interviewte ihn über seine Reiseerfahrungen. Das bot sich an, da er schon ziemlich viel von der Welt gesehen hat – Deutschland zum Beispiel. In meinem ehemaligen College in New Jersey habe ich einmal ein 30-minütiges TV-Interview als Moderatorin angeführt, aber so nervös wie bei diesem vierminütigen war ich damals nicht. Das lag natürlich daran, dass ich damals nicht in meinen Interview-Partner verliebt war.

Marc hatte natürlich sehr lustige Antworten vorbereitet, und somit konnte ich das Lachen der Klassenkameraden sogar im Studio hören, obwohl die meisten im Kontrollraum nebenan waren. Gott sei Dank lief das Interview relativ gut. Die vier Minuten vergingen schnell und schon war Marc an der Reihe, mich über mein Leben als Vegetarierin auszufragen. Zum Glück musste ich über die Fragen nicht lange nachdenken, und habe gute und ausführliche Antworten gegeben. Auch als er ein paar Formulierungen für Anfang und Ende eines Interviews übte, brachte er alle mit seiner lustigen Art zum Lachen. Als wir dann fertig waren, atmete ich ein paar mal tief durch und Marc meinte „You did an awesome job“. Den Rest der Stunde beobachteten wir die anderen bei ihren Interviews. Aber nicht, ohne dass ein gewisses Prickeln zwischen uns in der Luft lag – angetrieben von seinen kleinen Kommentaren über die Mitschüler, die er mir exklusiv ins Ohr flüsterte.

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