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Studieren im Ausland

Bewerben im Ausland

Ich möchte hier kurz zusammenfassen, welche Unterschiede beim Verfassen einer Bewerbung mit in Neuseeland aufgefallen sind.

Passfoto: Im Gegensatz zu Bewerbungen in Deutschland bedeutet ein Foto auf dem Lebenslauf eher das Aus.

Personal Statement: Trotz beiliegendem Anschreiben, ist es gang und gäbe, dem Lebenslauf einen kurzen Text voranzustellen, der einen kurz beschreibt und Charakterzüge und Fähigkeiten zusammenfasst.

Persönliche Daten: Informationen über Eltern, Geschwister, Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft oder Geburtsort haben hier normalerweise nichts zu suchen.

Reihenfolge: Bewirbt man sich für seinen ersten Job, steht in einem „Skills-CV“ eine Liste mit erlernten Fähigkeiten am Anfang, die einen besonders auszuzeichnen. Hat man schon Arbeitserfahrung, kommen Joblistungen zuerst. In akademischen Bewerbungen kommt natürlich der Ausbildungsweg und andere relevante Erfahrung in der Forschung zuerst.

Schreibfehler: Keine Gnade, ein einziger Schreibfehler und man wird aussortiert.

Forschungen haben gezeigt, dass Personaler nicht einmal zehn Sekunden haben um einen Lebenslauf zu überfliegen, deswegen gilt: Auffallen, Eindruck schinden und sich verkaufen. Schließlich ist der Lebenslauf wie eine Schaufensteraustellung von einem selbst. Es gilt, die Käufer in den Laden zu locken.

Ach ich habe diese Tipps bei meiner Bewerbung fürs Museum beherzigt. Als Praktikant im Museum darf man Besuchern – und besonders Kindern – Ausstellungstücke und Attraktionen näher bringen. Um den Job zu bekommen, wollte ich nichts dem Zufall überlassen, und ging deshalb zum Karriereservice unserer Uni. Beim Überfliegen meines Lebenslaufes fiel der Beraterin auf, dass ich Mitglied einer Expedition in Indien war, und so kamen wir auf das Thema Segeln zu sprechen. Darüber das Auckland als „City of Sails“ nicht mal einen Segelverein in der Uni hat, den America’s Cup und Angebote ihres privaten Vereins. Obendrein konnte ich schon mal vorfühlen, ob es möglich ist, von Auckland nach Sydney zu segeln, weil das für mich ein großes Abenteuer wäre. Letztendlich sprachen wir also gar nicht so viel über den Lebenslauf.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 26, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 26, 2013

Studieren im Ausland

Ab in die Bibliothek

Nach dem Unterricht klopfte mein Herz schneller und ich hoffte, er würde mich fragen, wieder mit ihm in die Cafeteria zu gehen. Aber plötzlich stellte ich mir vor, wie ich traurig im Auto nach Hause fahren würde, ohne dass wir die freie Stunde, die Marc bis zum Anfang seines nächsten Kurses hatte, zusammen verbracht hätten. Also gab ich vor, ich müsste mal wieder in die Bibliothek, um eine Hausarbeit ausdrucken. Was tut man nicht alles, um noch ein bisschen mehr Zeit mit seinem Schwarm zu verbringen? Er meinte, das würde sich gut treffen, denn er müsste auch in die Bibliothek, um an einer Hausarbeit zu arbeiten.

Wir liefen relativ langsam nebeneinander her und ich konnte an seinem Gesichtsausdruck erkennen, dass Marc über etwas nachdachte. Als wir dann zwei Computer fanden, die frei und nebeneinander waren, setzten wir uns und ich druckte wieder eine alte Hausarbeit aus, die ich vorher noch etwas bearbeitete, damit ich noch länger bei ihm sein konnte. Dann half alles nichts mehr und ich musste mich verabschieden. Sofort fragte Marc mich, was ich am Wochenende vorhätte. Natürlich sagte ich, ich hätte nichts vor. „I will text you when I made up my mind about what we could do“, sagte er mit einem Lächeln.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 25, 2013

Studieren im Ausland

Willkommen in Brasilien!

Einen Moment lang hatte ich Angst, dass ich Jonatas, meinen „Paten“, der mich während meines Austauschjahres betreuen würde, am Flughafen nicht erkennen würde. Doch dann wusste ich sofort, wer er war, als ich mit meinem Gepäck durch die Absperrung trat. Lächelnd stand er mit den Eltern meiner anderen Betreuerin, Thais, in der Eingangshalle und umarmte mich zur Begrüßung. „Willkommen in Brasilien!“

Thais Eltern erklärten mir, dass ihre Tochter leider in den Bergen festsaß und aufgrund der starken Regenfälle erst in ein paar Tagen zurück nach Fortaleza kommen könnte. Doch sollte ich mir keine Sorgen machen. Sie würden mich sicher in meine neue Wohnung bringen und auch sonst stünden sie mir bis zu Thais Ankunft gerne bei Fragen zur Verfügung. „Doch zuallererst gehen wir etwas essen!“, fügte Jonatas hinzu. „Nach so einer langen Reise bist du sicher am Verhungern!“ So hievten wir meinen riesigen Koffer in das Auto und fuhren zu einem kleinen Restaurant. „Wenn wir hier in Fortaleza nachts noch etwas zu Essen möchten, dann kaufen wir meistens Pastel, ein typisches Gericht für Lateinamerika. Schmeckt dir Pastel?“

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Sep 23, 2013