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Studieren im Ausland

Unser Wochenende

Ungduldig wartete ich auf Marcs Nachricht – einen endlosen Tag lang. Was sein Plan war? Hier in New York wird die berühmte Comedy-Show „Saturday Night Live“ gedreht. Um an Tickets zu kommen, muss man die Nacht vor der Show draußen vor dem Studio mitten in Manhattan ausharren. Es geht nämlich nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Der Grund, weshalb er unbedingt diese Show sehen wollte, war Macklemore, ein Rapper, den er über ein paar Ecken persönlich kennt – und der würde in der Show live auftreten.

Wir einigten uns darauf, dass ich ihn Freitagabend am College abhole, wir zusammen in sein Apartment fahren und von da aus mit der U-Bahn zum Studio, um die ganze Nacht dort draußen zu sitzen. Unter normalen Umständen hatte ich das niemals machen wollen. Hätte mich eine Freundin gefragt, ich hätte gelacht und gefragt, ob sie von allen guten Geistern verlassen sei, in einer eiskalten Nacht stundenlang auszuharren. Bei Marc dachte ich mir jedoch, so eine Gelegenheit würde sich so schnell nicht wieder bieten. Die Show war schließlich erst am Samstag und das bedeutete, dass wir auch noch den ganzen Tag gemeinsam „totschlagen“ mussten. Ich packte also Klappstühle, Decken und ein zweites Outfit zusammen und machte mich auf dem Weg zum College …

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 7, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 7, 2013

Studieren im Ausland

Pastel

„Pastel? Klar!“, antwortete ich. Zwar hatte ich eher Lust auf etwas Herzhaftes und fand es ein bisschen komisch, dass Brasilianer, wenn sie spät abends Hunger hatten, Kuchen aßen, doch wollte ich alles typisch Brasilianische probieren. Umso überraschter war ich, als mir eine mit Fleisch gefüllte Teigtasche serviert wurde. Anscheinend stand mir mein Erstaunen ins Gesicht geschrieben, denn Thais Mutter fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Da fing ich an zu lachen und erklärte ihr, dass „pastel“ auf Spanisch Kuchen heißt, und ich deshalb etwas Süßes erwartet hatte.

Man muss wohl gut aufpassen, wenn man bereits Spanisch spricht und Portugiesisch lern, da es viele „false friends“ gibt. So heißt „pegar“ beispielsweise auf Portugiesisch „nehmen“ und im Spanischen „schlagen“. „Aber auch ‚acordar‘ ist einer dieser ‚falschen Freunde‘“, erklärte mir Jonatas. Im Spanischen heißt es „erinnern“ und auf Portugiesisch „aufwachen“.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Oct 1, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Oct 1, 2013

Studieren im Ausland

Bewerben im Ausland

Ich möchte hier kurz zusammenfassen, welche Unterschiede beim Verfassen einer Bewerbung mit in Neuseeland aufgefallen sind.

Passfoto: Im Gegensatz zu Bewerbungen in Deutschland bedeutet ein Foto auf dem Lebenslauf eher das Aus.

Personal Statement: Trotz beiliegendem Anschreiben, ist es gang und gäbe, dem Lebenslauf einen kurzen Text voranzustellen, der einen kurz beschreibt und Charakterzüge und Fähigkeiten zusammenfasst.

Persönliche Daten: Informationen über Eltern, Geschwister, Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft oder Geburtsort haben hier normalerweise nichts zu suchen.

Reihenfolge: Bewirbt man sich für seinen ersten Job, steht in einem „Skills-CV“ eine Liste mit erlernten Fähigkeiten am Anfang, die einen besonders auszuzeichnen. Hat man schon Arbeitserfahrung, kommen Joblistungen zuerst. In akademischen Bewerbungen kommt natürlich der Ausbildungsweg und andere relevante Erfahrung in der Forschung zuerst.

Schreibfehler: Keine Gnade, ein einziger Schreibfehler und man wird aussortiert.

Forschungen haben gezeigt, dass Personaler nicht einmal zehn Sekunden haben um einen Lebenslauf zu überfliegen, deswegen gilt: Auffallen, Eindruck schinden und sich verkaufen. Schließlich ist der Lebenslauf wie eine Schaufensteraustellung von einem selbst. Es gilt, die Käufer in den Laden zu locken.

Ach ich habe diese Tipps bei meiner Bewerbung fürs Museum beherzigt. Als Praktikant im Museum darf man Besuchern – und besonders Kindern – Ausstellungstücke und Attraktionen näher bringen. Um den Job zu bekommen, wollte ich nichts dem Zufall überlassen, und ging deshalb zum Karriereservice unserer Uni. Beim Überfliegen meines Lebenslaufes fiel der Beraterin auf, dass ich Mitglied einer Expedition in Indien war, und so kamen wir auf das Thema Segeln zu sprechen. Darüber das Auckland als „City of Sails“ nicht mal einen Segelverein in der Uni hat, den America’s Cup und Angebote ihres privaten Vereins. Obendrein konnte ich schon mal vorfühlen, ob es möglich ist, von Auckland nach Sydney zu segeln, weil das für mich ein großes Abenteuer wäre. Letztendlich sprachen wir also gar nicht so viel über den Lebenslauf.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Sep 26, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Sep 26, 2013