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Studieren im Ausland

Geburtstagsparty in Neuseeland

Ein Gartentisch, der im Feuer landete, und fliegende Füchse in der Nacht – so endete die gemeinsame Geburtstagsfeier mit meinem Kumpel Markus, der ebenfalls Oktoberkind ist.

Nun ja, die Flying Foxes sind Seilbahnrutschen auf einem Spielplatz und von einer Anzeige wegen Lärmbelästigung waren wir auch noch weit entfernt. Aber wer eine Grillfeier veranstaltet und Studenten aus aller Welt zusammenholt, dem ist eine ausgelassene Party garantiert. Dabei begann der Tag ganz harmlos.

Mit Freunden aus Australien standen wir um kurz nach drei Uhr morgens auf, um im Pub das Rugbyspiel der All Blacks gegen die südafrikanischen Springbocks zu schauen. Nach der ersten Halbzeit brachen wir auf und schafften es, nach nächtlicher Wanderung im Shakespeare Regional Park, bis zum Sonnenaufgang mit Bier an der Küste zu sitzen. Zum Surfen reichte die Zeit leider nicht, da ein Einkauf beim Metzger und Gemüsehändler auf dem Plan stand und anschließend ein gutes Essen für unsere Gäste zubereitet werden musste.

Für die schien es zwar unsinnig, in einen Geburtstag reinzufeiern – andere Länder, andere Sitten – aber sie kamen trotzdem in Scharen, um diesem „deutschen“ Spektakel beizuwohnen. Mit den besten Wünschen kamen Franzosen, Engländer und Neuseeländer ins Haus gestürmt und fühlten sich fast beleidigt, als wir beide meinten, dass das doch Unglück bringe und man erst am eigentlichen Geburtstag gratulieren sollte.

Ein furchteinflößender Hinweis kam dann von einem Kumpel aus der Heimat: „Mensch Manu, jetzt biste so nah an der 30, wie du von der 16 entfernt bist!“ Oje.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Oct 18, 2013

Studieren im Ausland

Bonding moments

So nennt man es in den USA, wenn man sich emotional oder auch freundschaftlich näher kommt.

Ich wartete also im Auto auf Marc, mit dem ich nach seinem Unterricht nach Manhattan fahren wollte. Geplant war ein Zwischenstopp bei seiner Wohnung, die er sich mit zwei Mitbewohnern in einem spanischen Viertel Manhattans teilte. „Die Lehrerin hat uns aufgehalten, bin gleich da“, schrieb er mir, um sich für die Verspätung zu entschuldigen.

Im Auto wurde ich immer nervöser. „Hoffentlich verfahre ich mich nicht“, dachte ich, obwohl ich natürlich an ein Navigationssystem gedacht hatte. Dann kam er und setzte sich zu mir ins Auto. Die ganze Fahrt über war ich überhaupt nicht mehr nervös, sondern total entspannt.

Er machte lustige Anmerkungen über die anderen Fahrer, philosophierte über die Bedeutung des Spielplatzes, an dem wir vorbeifuhren, und unterhielt sich mit mir über „Gott und die Welt“, bis wir endlich bei ihm ankamen und die Treppen zu seiner WG hochstiegen.

Dort angekommen machte ich es mir in seinem Zimmer gemütlich und schaute mir naturlich jedes Detail genauestens an. Ordentlich war er ja nicht gerade, aber genau das fand ich süß. Dann machte er uns noch einen „Irish Coffee“, der uns warm halten sollte, in der Kälte von Manhattan und wir machten wir uns auf Richtung NBC Studios, wo wir bis zum Morgen campen wollten, um Tickets für „Saturday Night Live“ zu ergattern.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 15, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 15, 2013

Studieren im Ausland

Studieren in Amerika?

Witzigerweise dachte ich noch vor ein paar Tagen darüber nach, ob ich vielleicht in Amerika besser aufgehoben wäre. „Es sieht viel besser auf deinem Lebenslauf aus, wenn du an einer amerikanischen Uni studiert hast!“, wurde Francisco, einer meiner Kommilitonen hier, von seiner Mutter ermahnt als er von Granada aus ins Ausland gehen wollte. Wieso er letztendlich nach Neuseeland gekommen ist? Wegen dem Land und den Wellen, denn er ist begeisterter Kitesurfer.

Wieso ich dachte, dass ich dort besser aufgehoben wäre? Die Amerikaner arbeiten hart und verfolgen ihre Ziele hartnäckig. Manchmal vielleicht sogar etwas zu hart.

In den USA heißt es: „Studieren, schlafen und Sozialleben, wähle zwei davon aus!“, meinte Bobby, der an der UC Davis in Kalifornien studiert. Das Bachelorstudium in Amerika bedeutet also vor allem eines: hart arbeiten, um sich zu beweisen. „Ein Hindernis auf dem Weg dahin, was man im Master oder in der Promotion machen will“, erklärte mir eine gute Freundin, die ebenfalls aus Kalifornien stammt. Aber ein bisschen so fühle ich mich hier gerade auch so: Die Kurse bedeuten harte Arbeit, aber fördern nicht gerade das freie oder anspruchsvolle Denken. Es geht hier eher zu wie an einer Schule. Markus, ebenfalls auf Austausch aus Deutschland, hat es so beschrieben: „Daheim haste halt Uni und dann, wenn Prüfungen anstehen, einen Monat lang kein Leben und nur Büffeln. Hier haste jede Woche irgendetwas abzugeben und Tests mitten im Semester, voll nervig!“

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Oct 14, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Oct 14, 2013