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Studieren im Ausland

Zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit

Im Frühlings-Semester ist wirklich einiges passiert. Nicht nur, dass ich Marc kennen- und lieben gelernt habe, sondern auch, dass meine Noten etwas in den Keller gegangen sind. Und das nicht nur in einem Fach. Ich gebe Marc die „Schuld“ dafür, weiß aber natürlich, dass man ich im verliebten Zustand nicht immer so aufs Lernen konzentrieren kann.

In einem meiner Kurse, der eigentlich sogar der Wichtigste des Semesters war, war ich dem Durchfallen eine Zeit lang sogar sehr nah. Er war einfach zu zeitintensiv und ich wollte lieber mit Marc zusammen sein. Ein Scheitern hätte jedoch bedeutet, dass ich den Kurs wiederholen muss und die Folgekurse nicht belegen kann. Auch mein Journalismus-Kurs verlangte mir ganz schön viel ab: Fast jede Woche sollten wir raus und Umfragen in der Mall oder in der Nachbarschaft zu verschiedenen Themen machen, um anschließend Reportagen schreiben zu können. Dann war da noch mein Assistenten-Job beim Inhaber des Medien Lehrstuhls und natürlich „Media Performance“ mit Marc. In diesem Kurs duldete ich natürlich keine schlechten Noten. Unser naechstes Projekt nach dem Interview war ein Kurzreferat über ein selbst gewähltes Thema oder über ein wichtiges Ereignis in unserem Leben. Marc und ich wollten daran wieder zusammen arbeiten und entschieden uns dazu, in die Pizzeria gegenüber vom Campus zu gehen, in der wir auch unser erstes Date hatten. Dort ist es dann passiert: Der Kuss, der uns endgültig zusammenbrachte.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 12, 2013
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 12, 2013

Studieren im Ausland

Mein neues Zuhause

Nach 15 Minuten hielten wir schließlich vor einer Bar, in der elektronischer Forró gespielt wurde. Mehrere Leute saßen an Plastiktischen und tranken Bier. „So, da wären wir.“, sagte Thais Vater und stieg aus dem Auto. Er begrüßte den Barbesitzer, der ihm einen Schlüsselbund in die Hand drückte, und stellte mich vor: „Das ist Esther, sie kommt aus Deutschland und wird für ein Jahr an der UFC studieren.“ Der Barbesitzer sagte etwas, das ich nicht verstehen konnte, lachte dann und begrüßte mich schließlich. „Sie haben auch einen kleinen Kiosk hier.“, erklärte mir Thais Mutter. „Also, wenn du direkt etwas für die nächsten zwei Tage kaufen willst, dann kannst du das jetzt tun. Wir werden aber übermorgen, wenn die Geschäfte wieder aufhaben, auch noch einmal kommen, um dann einen Großeinkauf mit dir zu machen.“

Nachdem ich mir ein paar Sachen ausgesucht hatte, gingen wir zu meiner Wohnung, die im ersten Stock des Gebäudes direkt gegenüber der Bar lag. „Es gibt drei Schlüssel“, sagte Thais Mutter. „Einer ist für die Eingangstür, der zweite für die Wohnungstür und der dritte kleine Schlüssel ist für das Schloss, das hier an der Gittertür hängt.“ Sie zeigte auf eine eiserne Tür, vor der wir Halt machten, als wir im ersten Stock ankamen. „Es ist wichtig, dass du es immer gut schließt, sodass wirklich nur diejenigen hier reinkommen, die auch in diesem Stockwerk wohnen.“ Schließlich machten wir vor einer dunkelbraunen Holztür halt. „Und das hier ist dein neues Zuhause.“

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Nov 11, 2013
Autor: Esther
Rubrik: studium
Nov 11, 2013

Studentenleben live

Auckland auf dem Weg zur lebenswertesten Stadt der Welt (Teil 2)

Gerade das Thema Müll ist besonders wichtig, wenn das Ziel erreicht werden soll. Und wenn die Stadtverwaltung keine Biotonne oder eine Recycling-Anlage organisiert bekommt, wieso können sich dann nicht Stadtbezirke zusammentun oder Schulen das Thema im Unterricht behandeln?. Der „Manukau Beautification Trust“ hat dazu gemeinnützige Organisationen aus ganz Auckland zu einer Konferenz, der ich beiwohnen durfte, zusammengerufen. Dabei entstanden tolle Ideen wie Gewächshäuser aus Plastikflaschen, die zusammen mit Schulen gebaut werden sollten, oder durchsichtige Mülltonnen, damit man sich ein bisschen mehr dafür schämt wie viel man wegschmeißt.

Außerdem findet hier langsam Einzug, was in Deutschland schon gang und gäbe ist: Dachbegrünungen, um Grünflächen zu schaffen, Regenwasser von Schwermetallen befreien und Energie sparen. Auf Flachdachflächen entstehen so neue Lebensräume für Vögel, Bienen und andere Insekten.

Hier im Studentenwohnheim konnten wir endlich durch eigene Initiative anfangen zu recyceln. Und auch die Uni bemüht sich mittlerweile darum, mehr zu recyceln, weniger Papier zu verbrauchen und klimafreundlicher zu werden. Es gibt Studenten, die Müll aussortieren, um zu schauen, was eigentlich weggeschmissen wird, und Banner, die betiteln: „Heute haben wir 86 Prozent unserer Plastikflaschen und Dosen recycelt, morgen schaffen wir 100 Prozent.“

Langsam komme ich ins Grübeln, ob der Weg zu mehr Nachhaltigkeit doch schneller durch soziale Ansätze als über technologische Lösungen erreicht werden kann. Und vor allem, wo sich dabei die Uni positioniert – als angeblicher Wegbereiter in eine grünere Zukunft. Ich jedenfalls weiß, dass auch ich meinen Teil dazu beitragen muss.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Nov 11, 2013
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Nov 11, 2013