interaktiv

Studieren im Ausland

Berufsfindung: Vom Soldat zum Lehrer

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

24.01.2014

Da treffen sich zwei Unbekannte, die zuvor nur via Internet und SMS in Kontakt standen, und entscheiden sich, wandern zu gehen. Ja, das kann einem mit Couchsurfing passieren. Und so lernte ich Markus in Wellington kennen, der sich über eine Begleitung bei einem Sonntagsausflug freute. Wir haben eine siebenstündige Gipfelbesteigung unternommen, bei der es fast keine stille Minute gab, und wir von einem Thema zum nächsten wechselten. Er, ehemaliger Bundeswehrsoldat, verheiratet und gerade dabei, seine Lehrerausbildung in Neuseeland zu beenden; ich, Student und Weltenbummler mit ein paar Öko-Allüren; beide auf jeden Fall Abenteurer, lehr- und lernbegierig.

Man könnte fast sagen, dass wir raue Typen mit weichem Kern sind. Überaus hilfsbereit, einfühlsam und verständnisvoll. Er hat seine Leidenschaft fürs Lehren während seiner Offizierslaufbahn entdeckt. Ich habe meine Faszination fürs Lehramt von Zivildienst und Nachhilfe. Als wir uns über unsere Berufswahl unterhielten, meinte er: Wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen von 2.000 Euro gäbe, unabhängig davon, welchen Job du hast, welchen Beruf würdest du dann wählen?

Er würde sich immer noch für das Lehren von Kindern entscheiden und ich wusste, dass ich da nachziehen muss, aber auch noch ein bisschen Zeit für die endgültige Entscheidung habe.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.