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Studieren im Ausland

Jahreswechsel in Australien

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich nach Melbourne kam: Architektur, Kultur, Streetart, Galerien und Kunst en masse, haben mich ganz schön überrascht, nachdem Neuseeland vor allem mit Natur punkten konnte. Ich fühlte mich Europa wieder ein Stückchen näher. Und obendrein stand ein lang ersehntes Treffen bevor: Meine gute Freundin Sally kam mit ihrem Bruder aus Brüssel und zusammen wollten wir Australien mit dem Auto erobern. Zugegeben, die Nacht vor Neujahr auszugehen, um am Silvestertag loszufahren und den Jahreswechsel irgendwo in der Wildnis zu feiern, war nicht die genialste Idee. Dadurch kamen wir so späte zur Autovermietung, dass man uns die Tür vor der Nase zuschlug. Naja, so hatten wir zumindest genügend Zeit, Silvester zu genießen, über die Europäischen Parlamentswahlen und das Referendum in Schottland zur Unabhängigkeit zu diskutieren. Sally hatte gerade eine Auszeit von der Uni genommen, um für die Grünen im Parlament zu arbeiten. Sie war also hochpolitisch unterwegs und konnte uns viel über aktuelle Geschehnisse berichten.

Natürlich haben wir auch viel Musik gehört und Ideen für eigene Songs ausgearbeitet. Wer weiß, vielleicht gründen wir wirklich irgendwann eine Band. Sallys Bruder und ich hatten sogar die Möglichkeit, in Byron Bay zu surfen und uns zu wundern, wie es sein kann, dass wirklich alle australischen Surferjungs lange, blonde und lockige Haare haben. Gemeinsam konnten wir den Eukalyptusnebel in den Blue Mountains bewundern, Sydney umfahren und Brisbane erkunden. Obendrein konnte ich endlich meinen Macbook-Akku gerecht entsorgen und mich von einem T-Shirt und einem Handtuch trennen. Außerdem haben wir hervorragend gegessen. Es gab frische Meeresfrüchte in Ballina. Halbitaliener wie meine Freunde wissen eben, wie es sich zu Leben gehört. Die Reise war also voller Erfolg also!

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2014
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Feb 5, 2014

Studieren im Ausland

Autopanne im Schneechaos

Als wäre das chaotische Wetter nicht schon genug, geht auch noch mein Auto kaputt – und das natürlich auf dem Weg zum Unterricht. Wie das passiert ist? Wenn man einen alten Wagen fährt, der schon öfter einmal Probleme mit den Bremsen hatte und auch sonst nur noch „gerade so“ in Schuss ist, ist ein Totalschaden am Motor leider keine Seltenheit, erklärte mir der Mechaniker. Ich musste also auf dem Highway rechts ran fahren, den Pannendienst rufen und dann feststellen, dass meinem Auto „nicht mehr zu helfen“ war.

Zum Glück war Colleen, meine Freundin, Gastmutter und Polizistin, gleich an Ort und Stelle und konnte mich auf der Autobahn aufsammeln. Und doppelt Glück, dass der Mechaniker gleich ein Ersatzauto für mich hatte. Ein typisches „Soccer-Mom-Auto,“ wie man einen Minivan hier scherzhaft nennt. „Perfect“, meinte Colleen und kaufte ihn für mich. Naja, um ehrlich zu sein, gehörte mir das nun kaputte Auto sowieso nie wirklich. Colleen ließ mich ihren Zweitwagen fahren, aber er blieb in ihrem Besitz. Jetzt hatte ich also wieder einen fahrbaren Untersatz. Und der ist in den letzten Wochen auch bitte nötig gewesen. Schnee- und Eischaos wechseln sich permanent ab, sodass sogar der Schulunterricht der Kids und auch einige meiner Kurse am College auf Grund gefährlicher Straßenglätte, und damit einhergehender Ausfälle von Bussen und U-Bahnen, ausfallen mussten. Hoffentlich normalisiert sich das Wetter hier in New York bald wieder.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 28, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 28, 2014

Studieren im Ausland

Berufsfindung: Vom Soldat zum Lehrer

Da treffen sich zwei Unbekannte, die zuvor nur via Internet und SMS in Kontakt standen, und entscheiden sich, wandern zu gehen. Ja, das kann einem mit Couchsurfing passieren. Und so lernte ich Markus in Wellington kennen, der sich über eine Begleitung bei einem Sonntagsausflug freute. Wir haben eine siebenstündige Gipfelbesteigung unternommen, bei der es fast keine stille Minute gab, und wir von einem Thema zum nächsten wechselten. Er, ehemaliger Bundeswehrsoldat, verheiratet und gerade dabei, seine Lehrerausbildung in Neuseeland zu beenden; ich, Student und Weltenbummler mit ein paar Öko-Allüren; beide auf jeden Fall Abenteurer, lehr- und lernbegierig.

Man könnte fast sagen, dass wir raue Typen mit weichem Kern sind. Überaus hilfsbereit, einfühlsam und verständnisvoll. Er hat seine Leidenschaft fürs Lehren während seiner Offizierslaufbahn entdeckt. Ich habe meine Faszination fürs Lehramt von Zivildienst und Nachhilfe. Als wir uns über unsere Berufswahl unterhielten, meinte er: Wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen von 2.000 Euro gäbe, unabhängig davon, welchen Job du hast, welchen Beruf würdest du dann wählen?

Er würde sich immer noch für das Lehren von Kindern entscheiden und ich wusste, dass ich da nachziehen muss, aber auch noch ein bisschen Zeit für die endgültige Entscheidung habe.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jan 24, 2014
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jan 24, 2014