interaktiv

Studieren im Ausland

Abgeschnitten von der Außenwelt

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

24.03.2014

Auch am nächsten und am darauffolgenden Tag funktionierte das Internet nicht und langsam begann ich mir Sorgen zu machen. Es war schließlich meine einzige Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Thais Eltern und Jonathan warteten darauf, dass ich mich bei ihnen meldete. Vielleicht hatten sie mir ja auch schon geschrieben, um zu hören, ob ich mit ihnen einkaufen gehen wollte. Wahrscheinlich hatten sie mein Schweigen so interpretiert, dass ich ganz zufrieden in meiner Wohnung war und ich erst einmal ein bisschen Zeit für mich wollte.

Auf die Straße traute ich mich auch nicht. Das einzige, was eine Frau, beim Vorübergehen im Treppenhaus zu mir gesagt hatte war, dass ich hier unglaublich aufpassen müsse, weil die Gegend sehr gefährlich sei. So hatte ich den Gedanken, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, gleich wieder verworfen. Wie aber auch?! Ich hatte ja weder einen Stadtplan, noch eine Ahnung, welchen Bus ich wohin nehmen sollte, und keine Möglichkeit, irgendjemanden zu fragen. Zweimal hatte ich bei den Nachbarn geklopft, um zu hören, ob sie vielleicht Internet hatten, doch hatte mir niemand aufgemacht.

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