interaktiv

Studieren im Ausland

Neuseeland versus Deutschland

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

01.07.2014

„Wie, du willst dann nicht erst einmal in Deutschland bleiben? Siehste Manu, du hast dieselben Probleme wie diejenigen, die im Entwicklungsdienst arbeiten. Dort bleiben die Leute nur ein Jahr oder so an einem Projekt und ziehen dann weiter. Ich glaube, du musst aufhören wegzulaufen.“ – „Wow, ich lauf doch nicht weg“, war mein erster Gedanke auf Susans Worte. Aber irgendwie hatte sie schon Recht. Die meisten Leute, die ich getroffen hatte, sind irgendwo fest verankert, selbst wenn sie am Reisen oder international Arbeiten waren. Susan selbst bereitete sich auf ein Jahr in Indien vor, wobei sie sich eingestehen muss, dass sie das Land in ihrer Erinnerung vielleicht etwas glorifiziert und den Schmutz, die Gewalt und die dunkleren Seiten vielleicht verdrängt hatte: „Ich weiß gar nicht, wieso nicht jeder hier in Neuseeland leben möchte. Wenn ich aus der Uni komme, kann ich Wale und das Meer sehen und weiß, dass ich mich nach der Vorlesung dort auch entspannen kann.“

Ich legte Susan also nahe, dass ich erst einmal mein Studium beenden wollte und deshalb nur kurz zu Hause sein werde. Ich verspüre nämlich den gleichen Drang, den sie auch verspürt: Ich will endlich Arbeiten und Gelerntes in die Tat umsetzen. Gespannt bin ich aber schon, ob ich dabei den „richtigen“ Ort finden werde. Denn wer Ökologie studiert, muss sich spezialisieren und kann nicht alle Pflanzen, Tiere und Ökosysteme der Welt kennen.

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