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Studieren im Ausland

Jugend und Vielfalt

Eins der spannendsten Themen ist und bleibt die Rassendiskriminierung, die sich durch so viele Länder dieser Welt zieht, in Südafrika aber ein besonderes Ausmaß erfahren hat. Ich habe mich durch die 600-seitige Autobiographie von Nelson Mandela gewälzt, kurz darauf einen Ausflug nach Robben Island gemacht und den Film „Long Walk to Freedom“ gesehen. Das war ein kurzer Abstecher in die junge Geschichte des Landes und eine beeindruckende Demonstration der Ereignisse, die die Stimmung im Land auch heute noch prägen.

Ich bin unglaublich beeindruckt von Mandelas Weitsichtigkeit und seiner Fähigkeit zu vergeben. Sein andauernder Glaube an das Gute im Menschen fasziniert mich. Die Tatsache, dass er sein Leben dem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit gewidmet hat, inspiriert mich. Die ersten freien Wahlen fanden 1994 in Südafrika statt, also genau vor 20 Jahren. Die Szenen aus „Long Walk to Freedom“, die ein Südafrika vor der Schwelle zum Bürgerkrieg zeigen, schockieren mich. Wahnsinn, was für eine Entwicklung dieses Land in so kurzer Zeit durchgemacht hat. Die Menschen, die auf der Straße um Geld betteln, sind hier oftmals das Produkt eines unterdrückerischen Systems und nicht so sehr nur Folgen “unglücklicher Umstände”. Wie auch in Botswana und Namibia werde ich mir des Privilegs bewusst, einfach in ein Auto oder Flugzeug steigen und der Armut entfliehen zu können.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Sep 29, 2014
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Sep 29, 2014

Studieren im Ausland

Mickey Mouse Degree?

Jetzt fuehle ich mich wieder heimisch im Klassenzimmer. Endlich bin ich weg von öden Statistiken über Marktwirtschaften in verschiedenen Ländern und wieder da, wo ich mich auskenne: In Kursen, wo man die Herkunft von Printmedien, von Funk und Fernsehen studiert. Und das Beste ist: Diese Kurse werden von echt lässigen Professoren gehalten. Während die VWL-Lehrer buchstäblich von Power-Point-Präsentationen ablesen, brauchen manche Media-Profs nicht einmal Notizen, um die Klasse zu unterrichten. Da werden Geschichten erzählt, es wird von Erfahrungen berichtet und Filme werden gezeigt. Außerdem erzählen sie viele Witze, um die Studierenden bei Laune zu halten.

Hier in den USA werden kommunikationswissenschaftliche und Medien- sowie Journalismus-Studiengänge gerne unter dem Begriff „Mickey Mouse Degree“ zusammengefasst. Das heißt, dass das Studium nicht besonders anspruchsvoll sei und man – je nach Laune des Dozenten – die guten Noten hinterhergeschmissen bekomme. Ich muss gestehen, ich hatte mit den Professoren immer großes Glück. Die Hausaufgaben haben immer Spaß gemacht und wurden großzügig benotet. Das lag aber meiner Meinung nach eher an meiner guten Arbeit und daran, dass die Professoren das zu schätzen wussten. In den VWL-Kursen gab es nur richtig oder falsch, während es in den Medienkursen eher darum geht, seine Meinung gut genug zu begründen. Wie auch immer, ich bin sehr froh, meinen Bachelorabschluss in einem Medien-Fach zu machen. für den Master kann ich dann ja immer noch ein angeseheneres Fach wählen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 29, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 29, 2014

Studieren im Ausland

Eine neue Liebe

Als mein Exfreund Marc vor längerer Zeit wieder zurueck nach Kalifornien ging und damit unsere Beziehung beendete, hatte ich zwei Optionen: mich zurückziehen und traurig sein oder mich ablenken. Natürlich zog ich mich erst einmal zurück, um mich dann wieder auf andere Dinge konzentrieren zu können. Dann habe ich mich dazu entschlossen, mich anderweitig umzusehen. Hier in Amerika sagt man „there are plenty of fish in the ocean“. Aber wo genau findet man den Fisch, der zu einem passt? Ich bin ja nun schon Ende 20 und in meinen Collegekursen sind die meisten Studenten eher Anfang 20. Also dachte ich mir, nehme ich den Rat meiner Freundin Lisa an und lege ein Dating-Profil online an. Online-Dating ist genau das Richtige, wenn man, wie ich, eher von jüngeren Leuten umgeben, aber an Gleichaltrigen interessiert ist. Also habe ich mehrere Profile auf verschiedenen Websites erstellt und bin zu unzähligen Dates gegangen, bis ich am Ende den Richtigen gefunden hatte: Sam. Naja, ob er DER Richtige ist, das kann ich natürlich nicht hundertprozentig sagen, aber bei ihm scheint alles zu stimmen: Alter, Aussehen und ernste Absichten. Und ein für mich sehr wichtiger Bonus: Er hat keine Absichten, bald wegzuziehen, wie es bei Marc von Anfang an gewesen ist. Im Moment läuft bei mir also alles super. Ein Hoch auf Online-Dating! Diese Portale werden hier in den USA übrigens nicht so geringschätzig behandelt wie in Deutschland. Hier ist es völlig normal, ein bekanntes Gesicht unter den Mitgliedern zu entdecken. Und deshalb muss man auch nicht peinlich berührt sein, so ein Profil zu haben.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Sep 24, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Sep 24, 2014