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Studieren im Ausland

Schreckensmoment

Autopannen hatte ich leider schon zwei. Einmal war es nur ein platter Reifen, beim zweiten Mal gab mein Auto auf der Autobahn den Geist auf und konnte letztendlich nicht mehr repariert werden. Gut, es handelte sich um ein sehr altes Modell, weshalb ich sowieso damit gerechnet habe, dass es „irgendwann“ nicht mehr fährt. Aber was mir neulich passiert ist, toppt leider alles, was ich bisher an Schrecken erlebt habe. Nachdem mein Auto nämlich kaputt gegangen war, kaufte Colleen, meine Visums-Sponsorin und Mitbewohnerin, ein neues (gebrauchtes) Auto – einen Minivan. Diesem Auto sah man sein Alter schon etwas an, aber es fuhr sich monatelang einwandfrei. Bis ich vergangene Woche gelassen zum Unterricht nach New York fuhr. Auf einmal wurde diese gemütliche Fahrt von wild winkenden und hupenden anderen Fahrern auf der Autobahn unterbrochen. Mir war im ersten Moment nicht bewusst, warum sie mir Zeichen gaben, anzuhalten, da mein Auto „normal“ fuhr. Bis ich auf einmal etwas Komisches roch und im nächsten Moment Rauch aufsteigen sah. Ich fuhr sofort rechts ran, schnappte meine kleine Tasche und flüchtete. Im nächsten Moment find der Wagen an zu brennen. Sofort kamen Polizei und Feuerwehr, sperrten die Autobahn und löschten das Feuer. Was für ein Schock! Zum Glück sind nur materielle Dinge verloren gegangen. Warum das passierte, wird nun untersucht. Dieses Erlebnis werde ich leider nicht so schnell vergessen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 30, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 30, 2014

Studieren im Ausland

Fußball gucken in den USA

Wie schön es doch wäre, das EM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Polen in den USA im Fernsehen sehen zu können, dachte ich mir an dem Tag, als das Spiel in Warschau stattfand. Als ich meinem Freund von dem Spiel erzählte, hatte er eine Idee: Warum nicht in ein deutsches Restaurant gehen und das Spiel dort anschauen? Deutsche Restaurants würden das Spiel doch sicher übertragen, schließlich war es nicht ganz unwichtig. Also machten wir uns auf, um nicht nur ein bisschen Heimat in Form deutscher Atmosphäre und deutschem Traditionsessen zu genießen, sondern auch, um unsere Jungs anzufeuern, die die Polen doch sicher „wegfegen“.

Durch die Zeitverschiebung fiel das Spiel auf den frühen Nachmittag, was natürlich perfekt erschien. Als wir dann aber bei „Zum Stammtisch“ in New York ankamen, wurden wir enttäuscht: Nur ein TV-Sender in den USA hält die Rechte an den Fußballspielen der EM-Qualifikation und dieser übertrug leider ein anderes Spiel: Frankreich gegen Portugal. Das hatte den überwiegend deutschen Gästen im Restaurant natürlich nicht gefallen. Das Deutschland-Spiel wurde erst danach gezeigt, Frechheit! Warum wir am Ende noch enttäuschter waren? Der Sender hat den Zuschauern ein paar Minuten bevor er das ersehnte Spiel zeigte doch tatsächlich das Endergebnis verraten. Typisch USA.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Oct 28, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Oct 28, 2014

Studieren im Ausland

Mit dir überstehe ich die Einsamkeit

In meinem Geschichtskurs hatte ich nicht so viel Glück. Die Professorin sprach so schnell, dass ich am Anfang dachte, sie spräche Chinesisch. Und wenn die anderen Studierenden etwas sagten, konnte ich ihnen einfach nicht folgen. Im Gegensatz zu mir hatten alle anderen ein so großes Vorwissen über die brasilianische Militärdiktatur, dass ich schlichtweg nicht verstand, wovon sie sprachen. Dazu kam, dass sich niemand mit mir unterhielt. Öfter schon hatte ich den Versuch unternommen, eine Unterhaltung mit meinen Kommilitonen zu beginnen, doch waren sie meistens kurz angebunden und zeigten kein Interesse. Viele brasilianische Austauschstudierende hatten in Köln darüber geklagt, dass die Deutschen sich nicht für sie interessierten und es schwierig sei, Anschluss zu finden. Sie hatten mir damals versichert, dass das in Brasilien anders sei. Doch leider konnte ich das von meinen Geschichtskommilitonen nicht behaupten.

Und in meinem Kurs über brasilianische Kinderliteratur erging es mir ähnlich. Zwar konnte ich dem Inhalt des Seminars besser folgen, aber viel mehr Kontakt zu brasilianischen Studierenden hatte ich auch nicht. So freute ich mich jedes Mal umso mehr auf meinen Soziologiekurs traf mich jeden Tag mit Rapha. Wir gingen zusammen in die Mensa, aßen „Tapioca“, erkundeten die Bars im Universitätsviertel und gingen gemeinsam zu Kulturveranstaltungen im Dragão do Mar.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Oct 27, 2014
Autor: Esther
Rubrik: studium
Oct 27, 2014