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Studieren im Ausland

Halloween in New York

Ob ihr’s glaubt oder nicht, ich habe noch nie wirklich Halloween gefeiert. Als Kind haben meine Eltern auch keinen großen Wert darauf gelegt, dass ihre Tochter verkleidet in die Schule geht und als Erwachsene fand ich es in Deutschland nicht gerade interessant, mich „zu verwandeln“ und so auf eine Party zu gehen. Wenn man aber einen Freund wie Sam hat, dann kommt man um einen Halloween-Party nicht herum. Zum Glück, sage ich jetzt. Wie man auf dem Bild sehen kann, haben wir uns als deutsches Oktoberfest-Pärchen verkleidet und waren damit unserer Meinung nach das schönste Paar des Abends. Auch wenn ich die Party-Szene generell nicht leiden kann, ist an Halloween alles anders – einfach viel spaßiger. Bevor wir loszogen bin ich mit den Kids meiner Gastmutter „trick or treating“ gegangen. In Deutschland kannte ich das nur aus Filmen, aber hier in Amerika bedeutet Halloween für mich bereits seit sechs Jahren „free candy“. Man bekommt eine Menge Süßigkeiten von den Kids ab und kann selbst welche an die verkleideten Kinder an der Tür verteilen. Trotzdem bin ich froh, dass Halloween wieder vorbei ist. Denn nun fangen bereits die Vorbereitungen für Thanksgiving an, das ich mit Sam und seiner Familie verbringen werde. Natürlich darf auch das „Black Friday“-Shopping nicht fehlen. Zum ersten Mal habe ich mir vorgenommen, mitten in der Nacht aufzustehen, um hoffentlich mehrere Schnäppchen in dieser legendären Rabattschlacht zu ergattern. Ich werde berichten, was ich dabei so alles an Angeboten finden konnte.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Nov 11, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Nov 11, 2014

Studieren im Ausland

Leckeres Gruselmenü

Wie erwartet steppte der Halloween-Bär durch Dublin. Aber nicht nur am 31. Oktober, sondern eigentlich die ganze Woche. Jeden Tag konnte man mehr Häuser hinter künstlichen Spinnweben, Lichtergirlanden, Scream-Masken, überdimensionalen Plastikspinnen und Kürbisverzierungen verschwinden sehen. Es war wie die Vorbereitung auf die Apokalypse. Meine Vermieterin hielt sich mit der Dekoration eigentlich recht zurück, doch als ich am Freitagmorgen das Haus verlassen wollte, hätte mich beim Anblick des „Toten“ auf unserer Hecke fast der Schlag getroffen. Über Nacht war unser Vorgarten zum Zombiefriedhof geworden und die Süßigkeiten für „Trick or Treat“ lagen auch schon bereit.

Auch meine Freunde und ich haben uns Gedanken gemacht, wie wir den Abend verbringen wollten und haben uns dann ganz klassisch und bodenständig für einen Mädels-Kochabend entschieden. Wir trafen uns alle bei Charlotte, die bei einer südafrikanischen Gastfamilie wohnt. Das neugebaute Haus ist dem Traum einer gut bürgerlichen Familie entsprungen, die Kinder sind zum Knuddeln, der Hund hört aufs Wort und auch die Katze hat uns mit ihrer Anwesenheit beglückt. Alles fast ein bisschen wie in dem Film „Die Frauen von Stepford“ mit Nicole Kidman. Passend zum gruseligen Anlass. Zu acht haben wir dann an unseren Kürbissen geschnitzt. Aus dem Kürbisfleisch habe ich eine traditionelle Suppe gekocht, die Kerne wurden geröstet, das selbstgebackene Kräuterbrot war gerade fertig und an den Wein hatten wir natürlich auch gedacht. Zur Nachspeise hat Charlotte dann noch Bratäpfel gezaubert. Zwischendurch haben immer wieder Kinder an der Tür geklingelt und haufenweise Süßigkeiten von uns abgestaubt. So lernten wir an diesem Abend also auch noch Casper, Batman, Spiderman und sämtliche Skelette aus der Umgebung kennen. Eines süßer als das andere!

Vielleicht war dies nicht der abenteuerlichste Halloweenabend aller Zeiten, doch ich habe ihn mit neuen Freunden verbracht, erfahren, wo Stepford liegt und die erste Kürbissuppe meines Lebens gekocht. Wenn das kein Erfolg war!

Autor: Sabrina  |  Rubrik: studium  |  Nov 7, 2014
Autor: Sabrina
Rubrik: studium
Nov 7, 2014

Studieren im Ausland

Unser Tanz

Als ich diese Woche zu meinem Street-Dance-Kurs kam, war Emanuel schon da. Er war einer der besten Tänzer der Gruppe. Er hatte bereits viele Jahre Ballett gemacht, konnte sich aber genauso gut auch zu Hip Hop und Funk bewegen. Er begrüßte mich mit einem Strahlen auf dem Gesicht, als ich in den Raum kam. Und auch ich freute mich jedes Mal ihn zu sehen, da von ihm eine unglaubliche Energie ausging, von der man automatisch angesteckt wurde. Wir unterhielten uns eine Weile, bis mir sein T-Shirt auffiel. In großen Lettern war der Ausdruck „Oré Anacã?“ aufgedruckt. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete, also fragte ich nach. Emanuel erklärte mir, dass es der Name einer anderen Tanzgruppe war, mit der er drei Mal pro Woche probte. Es handelte sich um eine Folkloretanzgruppe der Uni, die übersetzt „unser Tanz“ heißt.

Als Emanuel meinen begeisterten Gesichtsausdruck sah, lud er mich spontan ein, einmal mitzukommen. Ich konnte es nicht glauben! Wie lange hatte ich im Internet nach genau so einer Tanzgruppe gesucht? Wie viele Leute hatte ich gefragt, ob sie nicht eine derartige Tanzgruppe in Fortaleza kannten? Natürlich wollte ich das nächste Mal mitkommen! Außer Samba, was ich aus dem Fernsehen kannte, da ich einmal eine Dokumentation über den Karneval in Rio gesehen hatte, kannte ich eigentlich gar keine traditionellen brasilianischen Tänze. Ich war also sehr gespannt, was mich da erwarten würde.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Nov 7, 2014
Autor: Esther
Rubrik: studium
Nov 7, 2014