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Studieren im Ausland

Am Strand der Hoffnung

Bevor ich nach Fortaleza ging, hatten mir alle Brasilianer in Deutschland von den wunderschönen Stränden dort und mir prophezeit, dass ich wahrscheinlich mehr Zeit am Strand als in der Uni verbringen würde. Aber es kam ganz anders: Nach über zwei Monaten in Brasilien war ich erst ein einziges Mal am Strand. Einerseits hatte ich so viel mit der Uni und meiner Tanzgruppe zu tun, dass ich kaum Zeit hatte, an den Strand zu fahren. Andererseits war es auch um einiges komplizierter an den Strand zu gelangen als ich es mir in Deutschland vorgestellt hatte. Zwar gab es einen, der gar nicht weit von unserer Wohnung entfernt lag, doch hatten mich alle gewarnt, ihn zu besuchen, da es dort relativ gefährlich sein sollte.

Der offizielle Strand von Fortaleza, „der Strand der Hoffnung“, wie er so schön heißt, war jedoch mit dem Bus über eineinhalb Stunden entfernt. Nicht etwa, weil er so weit weg gewesen wäre, sondern weil von mir zu Hause kein Bus direkt dorthin fuhr. Ich musste erst zu einem der Busbahnhöfe fahren, um dort umzusteigen. Allerdings musste man manchmal über eine halbe Stunde auf den jeweiligen Bus warten und gerade am Wochenende fuhren die Busse noch unregelmäßiger als unter der Woche, was den Strandausflug noch komplizierter machte.

Dennoch beschlossen Rapha und ich an einem Wochenende, dass wir die kleine Odyssee auf uns nehmen würden, um an den „Strand der Hoffnung“ zu gelangen. Nachdem wir spät aufgestanden waren und gefrühstückt hatten, kamen wir erst um halb zwei an. Der Strand war schon brechend voll. Allerdings nicht – wie ich es aus Europa kannte – mit Leuten, die sich auf ihren Strandmatten sonnten, sondern mit Sonnenschirmen, teils aus Plastik, teils aus Palmenblättern, die zu Tischen von unzähligen Restaurants gehörten, die sich am Strand befanden. Ein Nachmittag am Strand sah also völlig anders aus als ich es kannte. Hier saß man an Tischen, hörte Musik – normalerweise Samba oder Pagode – trank Bier oder Kokoswasser, aß Krebse und ging zwischendurch immer mal wieder im Meer baden. Außerdem kamen ständig Verkäufer vorbei, die Krabben, Hängematten, Bikinis, Sonnenbrillen, Süßigkeiten, gegrillten Käse und vieles mehr anboten.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Jan 12, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Jan 12, 2015

Studieren im Ausland

Deutscher Weihnachtsmarkt in N.Y.

Kurz vor Weihnachten kamen Sam und ich auf die Idee, doch mal den deutschen Weihnachtsmarkt in New York zu besuchen. Er war auch schon einmal in Deutschland und ist sehr an unserer Kultur interessiert. Außerdem ist er ein Weihnachts-Fan und war sehr gespannt darauf, wie ein typisch deutscher Weihnachtsmarkt aussieht. Leider wurde er aber enttäuscht. Nicht nur die Stände, die viel zu eng beieinander lagen, sondern auch die sehr bescheidende Größe des Marktes waren nicht sehr attraktiv und authentisch. Naja, wenigstens haben viele Deutsche an den verschiedenen Ständen gearbeitet. Sam konnte also deutsche Bratwurst und auch deutschen Punsch genießen, der von Deutschen serviert wurde. Das ist tatsächlich bemerkenswert. Die meisten deutschen Lokale und Restaurants hier werden nämlich von Amerikanern geführt. Glühwein gab es leider keinen, da man in den USA keinen Alkohol auf offener Straße trinken, geschweige denn verkaufen darf. Lustigerweise ist der Weihnachtsmarkt noch bis Februar in Betrieb – ein Unding, das es so in Deutschland hoffentlich nirgendwo gibt.

Ein weiteres Highlight auf unseren Trip in die City war der Besuch des traditionellen Weihnachtsbaums am Rockefeller Center – schön, oder?

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 9, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 9, 2015

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Ein teures Paket

Oh Mann! Eigentlich wollte ich ja mehreren Familienmitgliedern und auch Freunden eine Freude machen und ein paar Kleinigkeiten zu Weihnachten verschicken. Aber bei den Versandkosten von Amerika nach Deutschland sind bereits Süßigkeiten keine Kleinigkeiten mehr. Kurz vor Weihnachten wollte ich ein Paket, ungefähr fünfeinhalb Kilo schwer, an meine liebe Freundin Patricia verschicken. Das hat mich umgerechnet ganze 54 Euro gekostet. Wahnsinn! Naja, wenn man einmal darüber nachdenkt, ist es vielleicht gar nicht ganz so viel – schließlich wurde das Paket mit den Geschenken auf einen anderen Kontinent geschickt und kam am Ende sicher bei Patricia an. Anstatt weitere Päckchen an meine Familie und Freunde zu senden, habe ich mich dazu entschieden, „nur“ Postkarten zu schreiben. Die Tatsache, dass man an Weihnachten an seine Lieben denkt, ist es schließlich, was zählt. Im „Austausch“ für mein Paket wird mir Patricia übrigens auch eins schicken, mit deutschen Köstlichkeiten. Ich habe da natürlich ganz selbstlos nur an meinen Freund Sam gedacht, der mir von deutschen Produkten vorgeschwärmt hatte: Tütensuppen zum Beispiel. Der wird sich freuen, wenn er das Paket von Patricia sieht, deutsches Essen ist eben doch das Beste.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Dec 31, 2014
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Dec 31, 2014