interaktiv

Studieren im Ausland

Monster-Blizzard Juno?

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

30.01.2015

Ich wollte „noch einmal schnell“ ein paar Lebensmittel einkaufen, denn man weiß ja nie, was kommt. Die Warnungen vor Juno riefen in mir nämlich keine besonders guten Erinnerungen hervor: Nach Hurricane Sandy mussten wir zwei Wochen lang ohne Strom leben und die Benzinpreise schossen derart in die Höhe, dass man es sich zweimal überlegte, ob man mit dem Auto fuhr. Ich bin also bereits vor acht Uhr morgens beim Supermarkt gewesen – gemeinsam mit gefühlt Tausend anderen. „Muss denn niemand arbeiten“, dachte ich, als ich bereits beim Anblick der vollen Parkplätze vor dem Markt die Hoffnung aufgab, den Einkauf schnell über die Bühne bringen zu können. Drinnen bestätigte sich mein Verdacht: Menschen und Einkaufswagen, so weit das Auge reichten. Zum Glück waren Milch, Eier und Brot noch nicht vergriffen. Nach zwei Stunden – davon hatte ich ungefähr die Hälfte beim Warten an der Kasse verbracht – hatte ich es endlich hinter mir.

In der Nacht darauf fing es dann an, stärker zu schneien und ich betete, dass wir mit einem funktionierenden Stromnetz aufwachen würden. Gott sei Dank wurde ich erhoert. Nur der Blick aus den Fenster verriet, dass das Fahrverbot für alle, außer Rettungswagen und Polizei , zwischen elf Uhr abends und sechs Uhr morgens gerechtfertigt war. Ich war jedenfalls gespannt, wie meine Fahrt zum College werden würde, denn am Tag darauf sollte mein letztes Semester endlich beginnen. Nun aber noch kurz zu den wirklich wichtigen Entscheidungen, die ich in der vergangenen Woche getroffen habe: Ich werde den Master machen und offiziell noch länger als geplant hier studieren. Darüber hinaus werde ich mit meinem Freund zusammenziehen. Life is good.

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