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Studieren im Ausland

Wüste in Brasilien

Dann kam der große Tag. Thais und ihr Freund Pedro standen mit einem riesigen Auto vor der Tür unseres Apartments und holten uns ab für die große Reise nach Jeri. Wir hatten so viel Gepäck, dass es so aussah, als ob wir für mehrere Monate verreisen würden und nicht nur für ein verlängertes Wochenende. Dementsprechend brauchte es eine Weile, bis alles eingeladen war. Die Fahrt dauerte gute fünf Stunden, wobei wir das letzte Stück nur am Strand entlang und durch riesige Sanddünen hindurch fuhren. Es sah fast ein bisschen wie in der Sahara aus. Nur Sand, wohin man auch blickte. Schließlich kamen wir in Jijoca an, einem kleinen Ort, etwa eine dreiviertel Stunde von Jericoacoara entfernt. Ab dort brauchten wir jemanden, der uns führt, denn das letzte Stück Weg war so verworren, dass sich selbst Pedro nicht mehr auskannte. Wir mussten jedoch nicht lange warten. Ein paar Sekunden später schon war ein Mann auf einem Boogie Car zu uns gekommen und begann, mit Pedro über den Preis zu verhandeln. Nach einigem hin und her schienen sie sich geeinigt zu haben und wir fuhren los. Es war unglaublich, wie er sich den Weg merken konnte. Es ging durch kleine Sanddünen, die alle gleich aussahen. Mehrere Male blieben wir beinahe im Sand stecken. Nach einer guten halben Stunde tauchte schließlich ein kleines Dorf am Horizont auf, das von Palmen umringt war. Es erinnerte mich an eine kleine Oase in der Wüste.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Feb 6, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Feb 6, 2015

Studieren im Ausland

Entscheidung gefallen!

Das Beratungsgespräch bei der Studienberatung hat mir klar gemacht, wie meine Zukunft aussehen soll. In ein paar Monaten werde ich den Bachelor in Media Studies abschließen. Das ist an sich toll, aber über die Jahre hat sich mein Interesse an einer Karriere in den Medien etwas zurückgebildet. Hauptsächlich liegt es daran, dass ich lieber einen Weg in einem sicheren Berufsfeld mit höherem Einkommen und besseren Jobchancen einschlagen möchte. Wofür ich mich letztendlich entschieden habe? Ich werde mich für einen Master in Deutsch und Ernährungswissenschaften bewerben. Damit hätte ich Chancen auf eine Karriere als Deutschlehrerin oder Ernährungsexpertin. Für Ernährung und Sport habe ich mich eigentlich schon immer interessiert, zumal ich ein Fachabitur in diesem Bereich habe. Außerdem lese ich alles, was mir über gesunde oder falsche Ernährung und deren Auswirkungen in die Hände fällt und sehe mich deswegen schon jetzt fast als Expertin. Auf der anderen Seite war mein ursprünglicher Plan, nach dem Au-pair-Jahr in Deutschland auf Lehramt zu studieren. Aber dann ist alles anders gekommen und ich blieb in den USA.

Anders als für den Bachelor ist die Bewerbung für einen Masterstudiengang relativ aufwendig. Ich brauche nicht nur Empfehlungsschreiben von Professoren oder Arbeitgebern, sondern muss sogar zu Vorstellungsgesprächen und dort mein Interesse am jeweiligen Programm äußern. Nun werde ich also meine Bewerbungen für die beiden Masterstudiengänge schreiben und hoffen, dass ich für mindestens einen Studiengang angenommen werde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 5, 2015

Studieren im Ausland

Monster-Blizzard Juno?

Ich wollte „noch einmal schnell“ ein paar Lebensmittel einkaufen, denn man weiß ja nie, was kommt. Die Warnungen vor Juno riefen in mir nämlich keine besonders guten Erinnerungen hervor: Nach Hurricane Sandy mussten wir zwei Wochen lang ohne Strom leben und die Benzinpreise schossen derart in die Höhe, dass man es sich zweimal überlegte, ob man mit dem Auto fuhr. Ich bin also bereits vor acht Uhr morgens beim Supermarkt gewesen – gemeinsam mit gefühlt Tausend anderen. „Muss denn niemand arbeiten“, dachte ich, als ich bereits beim Anblick der vollen Parkplätze vor dem Markt die Hoffnung aufgab, den Einkauf schnell über die Bühne bringen zu können. Drinnen bestätigte sich mein Verdacht: Menschen und Einkaufswagen, so weit das Auge reichten. Zum Glück waren Milch, Eier und Brot noch nicht vergriffen. Nach zwei Stunden – davon hatte ich ungefähr die Hälfte beim Warten an der Kasse verbracht – hatte ich es endlich hinter mir.

In der Nacht darauf fing es dann an, stärker zu schneien und ich betete, dass wir mit einem funktionierenden Stromnetz aufwachen würden. Gott sei Dank wurde ich erhoert. Nur der Blick aus den Fenster verriet, dass das Fahrverbot für alle, außer Rettungswagen und Polizei , zwischen elf Uhr abends und sechs Uhr morgens gerechtfertigt war. Ich war jedenfalls gespannt, wie meine Fahrt zum College werden würde, denn am Tag darauf sollte mein letztes Semester endlich beginnen. Nun aber noch kurz zu den wirklich wichtigen Entscheidungen, die ich in der vergangenen Woche getroffen habe: Ich werde den Master machen und offiziell noch länger als geplant hier studieren. Darüber hinaus werde ich mit meinem Freund zusammenziehen. Life is good.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jan 30, 2015