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Studieren im Ausland

Wüste in Brasilien

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

06.02.2015

Dann kam der große Tag. Thais und ihr Freund Pedro standen mit einem riesigen Auto vor der Tür unseres Apartments und holten uns ab für die große Reise nach Jeri. Wir hatten so viel Gepäck, dass es so aussah, als ob wir für mehrere Monate verreisen würden und nicht nur für ein verlängertes Wochenende. Dementsprechend brauchte es eine Weile, bis alles eingeladen war. Die Fahrt dauerte gute fünf Stunden, wobei wir das letzte Stück nur am Strand entlang und durch riesige Sanddünen hindurch fuhren. Es sah fast ein bisschen wie in der Sahara aus. Nur Sand, wohin man auch blickte. Schließlich kamen wir in Jijoca an, einem kleinen Ort, etwa eine dreiviertel Stunde von Jericoacoara entfernt. Ab dort brauchten wir jemanden, der uns führt, denn das letzte Stück Weg war so verworren, dass sich selbst Pedro nicht mehr auskannte. Wir mussten jedoch nicht lange warten. Ein paar Sekunden später schon war ein Mann auf einem Boogie Car zu uns gekommen und begann, mit Pedro über den Preis zu verhandeln. Nach einigem hin und her schienen sie sich geeinigt zu haben und wir fuhren los. Es war unglaublich, wie er sich den Weg merken konnte. Es ging durch kleine Sanddünen, die alle gleich aussahen. Mehrere Male blieben wir beinahe im Sand stecken. Nach einer guten halben Stunde tauchte schließlich ein kleines Dorf am Horizont auf, das von Palmen umringt war. Es erinnerte mich an eine kleine Oase in der Wüste.

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