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Studieren im Ausland

Absagen

Stellt euch vor, ihr findet ein geniales bezahltes Praktikum genau in der Stadt, in der ihr den Sommer verbringen wollt, bevor sich alle eure Freunde mit dem Uniabschluss in der Tasche in alle Welt zerstreuen. Stellt euch vor, ihr organisiert ein Sommerfestival für einen Stadtbauernhof, der Kindern nicht nur einen Spielplatz, sondern eine Lernmöglichkeit mit Bezug zur Lebensmittelherstellung gibt. Stellt euch all die knuddeligen Ziegen, Schafe und Schweinchen vor, die auf den Wiesen herumtollen. Stellt euch vor, ihr bereitet euch stundenlang auf das Bewerbungsgespräch vor, kennt die Kenndaten der Organisation, ihre Philosophie, seid bereit, auf die Frage, welches Gemüse ihr seid, Karotte zu antworten, und … bekommt den Job am Ende trotzdem nicht.

Und dann steht ihr da, ohne genau zu wissen, was dieser Sommer bringen soll, denn bevor es in den Urlaub gehen kann, muss erst mal wieder etwas Geld her. Und das ist die traurige Realität der Jobsuche. Vielleicht hat’s einfach nicht sollen sein. Vielleicht habe ich einfach nicht gut genug in deren Vorstellungen gepasst. Denn es ist ja so: Wenn ein Unternehmen das perfekte Sommer-Outfit für einen Tag am Strand sucht und man selber ist eher Abendgarderobe, dann wird das niemals passen. Flip-Flops zum Anzug würden da sicher auch nicht viel helfen. In meinem Fall hat jemand anderes besser in die Rolle gepasst und sie bestimmt redlich verdient. Ich muss nun eben eine passende Rolle für mich selbst finden… In zwei Wochen geht’s in ein Assessment-Center – mal schauen, wie’s da dann läuft. Bis jetzt musste ich noch nie Online- und Intelligenztests absolvieren.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  May 8, 2015
Autor: Manuel
Rubrik: studium
May 8, 2015

Studieren im Ausland

I’m getting ready to graduate

Wenn ich mir den Haufen Bücher so anschaue, der sich im Laufe meines Bachelorstudiums angesammelt hat, kann ich nur den Kopf schütteln. Für manch einen Schinken habe ich über 200 Dollar ausgeben müssen. Im schlechtesten Fall haben wir nicht einmal mit dem einen oder anderen Buch gearbeitet. Und was mache ich jetzt damit? Verkaufen! Gott sei Dank gibt es Online-Marktplätze, auf denen man seine Bücher problemlos zum Verkauf anbieten kann. Ich hoffe, dass ich dort so gut wie alle loswerde.

Und sonst? Immer noch frage ich mich, ob ich ein Masterstudium anschließen sollte. Ich habe mich für Deutsch und Ernährungswissenschaften beworben, warte aber noch auf Antworten der jeweiligen Fachbereiche. Und dieses Warten macht mich fertig. Ich bin mir aber fast sicher, dass sich meine Stimmung bessert, sobald ich für ein Fach (oder auch beide) angenommen werde. Dennoch habe ich angefangen, mal „einfach so“ nach Jobs zu suchen. Es gibt hier total interessante Stellenanzeigen, die ich mit meinem „Media Studies“-Studium ausfüllen könnte. Soll ich mich also wirklich hier in den USA auf Jobs bewerben? Vielleicht kann ich sogar Masterstudium und arbeiten kombinieren? Aber darüber muss ich mich erst einmal informieren. Schön wäre das schon, schließlich kostet so ein Studium einen Haufen Geld. Leider steht mir mein Studentenvisum meistens im Weg. Trotzdem ich werde ich mich mal erkundigen, man weiß ja nie!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  May 4, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
May 4, 2015

Studieren im Ausland

Meine brasilianische WG

Nach unserem Tag am Strand fuhren wir zusammen zu Rafaels Apartment. Als wir schließlich ankamen, war ich total begeistert. Die Wohnung war zwar nur 35 Quadratmeter groß, dafür aber sehr gemütlich. Sie befand sich im Erdgeschoss, sodass man auch den Hinterhof als kleinen Garten nutzen konnte. Rafael erzählte mir, dass er auch ab und zu den Küchentisch in den Garten stellte, um draußen zu essen oder zu arbeiten. Das Beste an der Wohnung war aber, dass dort immer der Wind weht, sodass es nie zu heiß wird. Nachts würde man hier oft sogar ohne Ventilator schlafen können – eine ziemliche Besonderheit im heißen Fortaleza.

Er führte mich durch die kleine Wohnküche, in der neben dem Esstisch ein Fernseher stand und eine Hängematte angebracht war. Anschließend zeigte er mir mein Zimmer. Es war nur neun Quadratmeter groß, doch da ich nur mit einem 20 Kilo schweren Koffer nach Brasilien gekommen war und Fortaleza auch nur mit 20 Kilo verlassen konnte, reichte das vollkommen aus. Das einzige Problem war, dass das Zimmer nicht möbliert war. Das wusste ich jedoch schon vorher. Eine Matratze sowie ein Plastiktisch und ein Plastikstuhl würden mich zusammen aber nicht mehr als 60 Euro kosten. Außerdem hatte ich ja auch immer noch meinen Koffer, um ein paar Sachen zu verstauen. Ich wurde ganz aufgeregt bei dem Gedanken, mein neues Zimmer einzurichten. Als mir Rafael schließlich noch anbot, mit seinem Auto zum Möbelhaus zu fahren, war mir klar: Ich hatte also wirklich eine brasilianische WG gefunden!

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Apr 29, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Apr 29, 2015