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Studieren im Ausland

Halbzeit

Genau die Hälfte meines Auslandsstudiums ist mittlerweile vorbei. Sowohl meine französische Freundin Mélanie als auch Pepe und Polo aus Mexiko, die nur für ein Auslandssemester nach Fortaleza gekommen waren, würden in wenigen Wochen in ihre Heimatländer zurückkehren. Davor wollten sie sich allerdings noch einen großen Traum erfüllen. Seit ihrer Ankunft hatten sie – allen voran Mélanie – davon gesprochen, unbedingt nach Rio de Janeiro fliegen zu wollen, um die „cidade maravilhosa“ (die wundervolle Stadt) kennenzulernen. Schon zu ihrem Trip nach Brasília hatten sie mich vor einer Weile überredet, also schloss ich mich auch diesmal an.

Für die Flüge musste ich nur 150 Euro ausgeben und auch die Unterkunft war ziemlich günstig. Und eigentlich waren mir die Kosten egal, schließlich sollte es unsere Abschiedsreise werden. Ob wir wohl jemals wieder in dieser Konstellation zusammen sein würden, hatte mich Mélanie gefragt, und mich damit überzeugt. Außerdem war die Uni immer noch am Streiken, und wenn das Semester erst wieder beginnen würde, böte sich nicht so schnell noch einmal die Gelegenheit, einfach für zehn Tage zu verreisen.

Ich bin total überrascht, wie schnell Zeit vergeht. Und obwohl ich noch gute fünf Monate in Brasilien bleiben werde, habe ich das Gefühl, dass es zu wenig ist. Andererseits ist das ja auch gut. Genauso muss es sich anfühlen. Das zeigt mir, dass ich glücklich bin und mich wirklich gut integriert habe.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Jun 22, 2015

Studieren im Ausland

Flitterwochen

Heute vor einem Monat habe ich meinen Sam in Las Vegas geheiratet. Es fühlt sich immer noch total unwirklich an. Jedoch könnte es nicht schöner sein. Das einzige, was mich etwas stört ist, dass wir immer noch nach einer passenden und vor allem preiswerten Wohnung für uns beide suchen. Das ist wiklich alles andere als einfach. Deswegen versuchen wir uns abzulenken – und zwar mit der Planung unseres Urlaubs in Europa. Nicht nur Deutschland, sondern auch Polen und Frankreich stehen auf unserer To-do-Liste. Sam hat schließlich mehrere Jahre als Englischlehrer in Polen gearbeitet und ein Teil seiner Familie lebt in Frankreich. Bevor es jedoch in ein paar Wochen losgehen kann, muss noch einiges erledigt werden. Sams kleiner Hund soll nämlich auch mitkommen, und der braucht einen Microchip, ein von einem Tierarzt ausgefülltes Formular und spezielle Impfungen. Ganz schön viel und vor allem bestimmt richtig teuer. Aber nicht nur sein Hund, sondern auch ich brauche aktuelle Reisedokumente, da wir die Beantragung der Green Card erst in ein paar Monaten in Angriff nehmen wollen, damit unsere Ehe nicht nach einer Scheinehe aussieht. Schließlich habe ich relativ viele Vorteile durch die Arbeits-und Aufenthaltsgenehmigung, worüber ich euch bereits in meinem letzten Beitrag berichtete. Was ich brauche, ist ein neues, unterschriebenes Dokument für mein Visum, das bestätigt, dass ich für den Masterstudiengang eingeschrieben bin und meine Kurse für das Herbstsemester bereits gewählt habe.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 18, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 18, 2015

Studentenleben live

Wo willst du hin?

Als ich meinem Vertrauensdozenten erklärte, dass ich zwischen einem Masterstudium und dem Eintritt ins Berufsleben nach dem Bachelor schwanke, stellte er mir die ultimative Frage: Was willst du denn später mal machen? Die Frage ist gut und suggeriert: Sag mir, wohin du willst und ich kann dir helfen, die einzelnen Schritte dorthin zu planen.

Ob ich mir eine akademische Karriere gar nicht vorstellen könne, wollte er wissen. Gute Frage. Ich habe keine klare Antwort. Wie in meinem vorherigen Beitrag erwähnt, scheine ich zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt etwas mit der akademischen Welt anzuecken, weil ich eher nach anwendungsorientierten Themen und Projekten suche. Eine Akademikerkarriere könnte jedoch mit meinen Talenten harmonieren: Ich bin neugierig, kann gut „schwätzen“ und vielleicht gut denken. Aber mich nervt es, wenn meinem „Philosophieren“ oftmals keine Taten folgen.

Zufällig lernte ich neulich eine Rangerin kennen, die mir von ihrem Start ins Berufsleben erzählte. Als sie ihre Masterarbeit schrieb, beschäftigte sie sich damit, was die Besucher von Parks erwarten und wie man das umsetzten könnte. Sie bekam dafür nicht gerade die besten Noten von ihren Dozenten. Als sie aber dann nach einer Stelle suchte, waren gerade die Fähigkeiten und das Wissen, das sie in ihrer Masterarbeit angehäuft hatte, gefragt. Im akademischen Sinn hat sie mit ihrer Arbeit wenig erreicht, aber sie ermöglichte ihr den Einstieg in eine Karriere im öffentlichen Dienst als Rangerin. Ihre aufmunternden Worte taten gut. Ich überlege als, ob ich nicht doch erst noch einen Master mache.

Autor: Manuel  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2015
Autor: Manuel
Rubrik: studium
Jun 16, 2015