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Studieren im Ausland

Mein Job an der Kasse

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

20.10.2015

Bei meiner Nebenbeschäftigung im Supermarkt werde ich auch öfter mal an die Kasse gerufen. Die meiste Zeit verbringe ich aber doch mit Regale einräumen, Verfallsdaten kontrollieren und Online-Einkaufe für Kunden erledigen. Als ich wusste, dass ich mein Praktikum antreten würde, war mir klar dass ein Nebenjob für die finanzielle Stabilität gar nicht schlecht wäre. Durch Zufall fand ich das Stellenangebot und dachte mir: Eigentlich wollte ich ja schon immer mal in einem Supermarkt arbeiten.

In diesem Unternehmen erhält jeder Mitarbeiter als Partner einen Anteil und am Ende des Finanzjahres werden dann die Gewinne geteilt. Als ich Freunden und Kollegen davon erzählte, war die allgemeine Reaktion, dass das ein richtig gutes Konzept sei. Umso gespannter war ich, hinter die Kulissen eines Ladens zu blicken und selbst Partner zu werden.

Wie motivieren sich die Leute dort gegenseitig? Sind sie glücklicher oder ist es am Ende doch nur ein Job? Wie sieht die Logistik aus, und wie viel Arbeit fließt eigentlich in den Service und das Angebot, das wir von heutigen Supermärkten gewohnt sind? Das wollte ich alles herausfinden. Und natürlich interessierte mich auch, wie die Mülltrennung vonstatten geht. Aber vor allem wollte ich mit Leuten aus der Gegend, allen Alters- und Bildungsstufen zusammenarbeiten. Und sonntags gibt es sogar einen Lohnzuschlag. Ich bin gespannt, wie sich meine Liebe für Essen vielleicht verändern wird, und wie mein Fazit am Ende des Jahres ausfällt.

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