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Studieren im Ausland

Einzug ins Wohnheim

Autor:
Nicole

Rubrik:
studium

14.01.2016

Am 1. Januar konnte ich den Schlüssel für mein Wohnheimzimmer abholen. Ich war total gespannt, wie es wohl sein würde. In einer Box waren Schlüsselkarten für mich deponiert, da das Servicecenter am Feiertag geschlossen hatte. Bei der Abholung ist aber zum Glück alles gut verlaufen.

Als wir am Wohnheim ankamen, war ich ein wenig erleichtert und froh, da es von außen echt sehr schön aussah. Doch schnell folgte die Ernüchterung, denn jede Tür (die Eingangstür, die Türen auf jedem Stockwerk, meine Wohnungs- und Zimmertür) des Wohnheims ist speziell gesichert. Man braucht eine der Karten, um in die einzelnen Bereiche zu gelangen. Ich hatte zwar vier Stück bekommen, doch leider stellte sich heraus, dass diese erst ab dem 4. Januar funktionieren sollten. Nachdem wir das Problem dem Notfallservice des Wohnheims schilderten, bekamen wir zur Antwort, dass sie vor dem 4. Januar leider nichts daran ändern könnten und wir somit Pech hätten. Letztendlich schickten sie uns aber einen Schlüsseldienst, der uns alle Türen öffnete.

Ich hatte eine leere Wohnung erwartet, da ich sie mir eigentlich mit einer Freundin teilen wollte. Als wir jedoch endlich drin waren, stellte sich heraus, dass hier bereits jemand wohnte. Diese Person war allerdings nicht zu Hause. Nach circa drei Stunden saßen mein Freund und ich also endlich in meinem Zimmer – und es wurde uns bewusst, dass wir es erst einmal nicht mehr verlassen konnten, da wir sonst nicht wieder hineingekommen wären. Wir hofften also, dass meine Mitbewohnerin irgendwann nach Hause kommen und uns weiterhelfen würde. Das war dann zum Glück auch der Fall. Sie zeigte uns, wie wir in die Wohnung und in mein Zimmer kommen konnten. Nur für die Eingangstür und die Tür auf dem Stockwerk gab es keine Lösung. Wir mussten also hoffen, dass immer, wenn wir nach Hause kommen, irgendein anderer Student zufällig vorbeikommt und uns hinein lässt. Nachdem sich dann doch alles einigermaßen geregelt hatte, kochten wir erst einmal gemeinsam.

Insgesamt ist das Wohnheim ganz in Ordnung. Unsere Wohnung ist zwar sehr, sehr klein und die „Küche“ besteht nur aus einem Schränkchen mit einem Spülbecken und zwei Herdplatten, aber mein Zimmer habe ich mir schon ganz gemütlich eingerichtet. Auch die Lage ist sehr gut, denn wir sind in circa 10 Minuten mit der Straßenbahn bei der Uni und auch in ungefähr 15 Minuten im Zentrum.

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