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Studieren im Ausland

Das erste Zusammentreffen

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

22.01.2016

Vergangenen Dienstag war es endlich soweit. Bis zum späten Montagabend haben wir noch alles zu Ende dekoriert. Doch als die erste Gruppe aus Porto Alegre auf dem Unigelände eintraf, war alles fertig. Als dann auch noch die anderen beiden Gruppen aus Cuiabá und Ouro Preto da waren, zeigten wir ihnen, wo sie schlafen und ihre Sachen verstauen konnten. Da es ein sehr heißer Tag war und alle eine lange Reise hinter sich hatten, wollten sie sich kurz frisch machen, bevor wir zusammen in die Mensa gingen.

Der Leiter unserer Tanzgruppe hatte fast 100 Essensmarken für alle Studierenden, die von außerhalb angereist waren, von den Betreibern der Mensa bekommen. So versammelten wir uns, teilten uns in kleine Gruppen auf und machten uns auf den Weg. Im Gegensatz zu vielen anderen Studierenden finde ich das Essen in der Mensa eigentlich immer ganz gut. Es gibt jeden Tag drei verschiedene Gerichte: Eines mit Hühnchen, eines mit Rindfleisch (oder freitags mit Fisch) und eine vegetarische Option. Mit einigen wenigen anderen stellte ich mich an der vegetarischen Schlange an. Es gab mit Tofu gefüllte Paprikaschoten und wie immer Reis mit Bohnen und einen kleinen Salat dazu. Außerdem durfte man sich auch immer noch ein frisches Stück Obst nehmen. Diesmal standen Papayascheiben bereit.

Danach gingen wir zur Begrüßungsveranstaltung in die Aula. Neben Marcos, unserem Tanzlehrer, stellten sich auch die anderen drei Organisatoren und ihre jeweiligen Tanzgruppen vor. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit tänzerischen Kennenlernspielen, sodass sich die anfängliche Schüchternheit schnell legte.

Um 19 Uhr ging das Programm langsam zu Ende. Da es der erste Tag war und die Studierenden, die aus den anderen Bundesstaaten gekommen waren, eine lange Reise hinter sich hatten, sollten sie sich abends ausruhen, um am darauffolgenden Tag für das weitere Programm fit zu sein. Um neun Uhr morgens sollte es nämlich schon weiter gehen.

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