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Studieren im Ausland

Zu Gast bei Freunden

Am vergangenen Wochenende fuhr ich mit meinen Nachbarn nach Mombaça, um ihre Familie zu besuchen. Zum Glück hatte ich noch ein paar kleine Gastgeschenke aus Deutschland, die ich mit ich als kleines Dankeschön für die Einladung mitbringen konnte. In Mombaça herrschen normalerweise um die 40 Grad. Es ist dort also noch heißer als in Fortaleza. Ich packte deshalb möglichst dünne und kurze Klamotten, viel Sonnencreme und meinen Bikini ein.

Während der drei Tage, die wir zusammen verbrachten, hatten wir unglaublich viel Spaß. Zwar war es wirklich so unfassbar heiß, dass ich am liebsten fünfmal pro Tag geduscht hätte, doch wir verbrachten viel Zeit zur Abkühlung im Pool. Essenstechnisch wurden wir von der Mutter meiner Nachbarn verwöhnt und abends gingen wir zu den typischen Partys der Leute im Landesinneren, die irgendwo auf einem Feld stattfanden. Die Leute kommen mit ihren Autos, von denen einige mit riesigen Musikanlagen im Kofferraum ausgestattet sind und eröffnen die Party. Wenn so eine Veranstaltung geplant ist, spricht sich das normalerweise schnell in der Gegend herum, sodass oft sechzig, siebzig oder noch mehr Leute zum Feiern zusammenkommen. Und da die Partys in der Regel außerhalb von Ortschaften stattfinden, stört sich auch niemand an der lauten Musik, weshalb man bis in die frühen Morgenstunden tanzen kann.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Mar 4, 2016
Autor: Esther
Rubrik: studium
Mar 4, 2016

Studieren im Ausland

Typisch Norwegisch

Sechs Wochen bin ich jetzt schon in Oslo und habe mich bereits gut eingelebt. Obwohl Norwegen Deutschland in Vielem sehr ähnlich ist, sind mir auch einige Dinge aufgefallen, die dort anders geregelt werden.

Zum Beispiel gibt es in Oslo unglaublich viele Elektroautos und überall in der Stadt sind Ladestationen. Der Grund dafür ist, dass diese Autos staatlich gefördert werden. Worauf man als Autofahrer jedoch besonders achten sollte, sind Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln, denn sonst kann es schnell teuer werden: Wenn man in der Stadt zum Beispiel zehn Kilometer pro Stunde zu schnell fährt, muss man mit einer Geldstrafe von ungefähr 200 Euro rechnen, biegt man ohne zu blinken ab, zahlt man circa 260 Euro und wenn man eine rote Ampel überfährt, können bis zu 700 Euro fällig sein. Auch ich hatte schon Kontakt mit dem norwegischen Bußgeldkatalog, weil ich falsch geparkt hatte. Umgerechnet musste ich dafür circa 53 Euro zahlen. Seitdem schaue ich mir alle Schilder lieber drei Mal an, bevor ich mein Auto irgendwo abstelle.

Zum Glück nutze ich die meiste Zeit die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch hier ist mir ein Unterschied zu Deutschland aufgefallen. Fahrscheine kauft man üblicherweise nicht an einem Ticketautomat, sondern entweder in einem Kiosk oder per App mit dem Smartphone. Auch das Unileben unterscheidet sich von dem in Deutschland. Zum einen wird in unseren Kursen wird drauf geachtet, dass alle Studierenden mitkommen und den Stoff verstehen. Die Lerngeschwindigkeit richtet sich also nach den Schwächsten. Zum anderen ist der Campus der Universität wie eine kleine Stadt: Es gibt einen Supermarkt, eine Apotheke, Restaurants, einen Friseur, ein Fitnessstudio, ein Büchergeschäft und sogar ein kleines Gesundheitszentrum mit einem Allgemeinarzt, einem Zahnarzt und einer Physiotherapeutischen Praxis. Die Studierenden könnten also theoretisch komplett auf dem Unicampus leben. Ich finde das sehr praktisch, denn so kann man in Freistunden wichtige Dinge ohne viel Aufwand erledigen.

Autor: Nicole  |  Rubrik: studium  |  Mar 2, 2016
Autor: Nicole
Rubrik: studium
Mar 2, 2016

Studieren im Ausland

Nur noch knapp drei Monate

Nach meinem Auslandssemester in Brasilien werde ich nach Nicaragua fliegen, um meine ehemalige Gastfamilie sowie meine Freunde dort zu besuchen, die ich während meines FSJs nach dem Abitur kennengelernt habe. Anschließend werde ich noch für drei Wochen nach San Antonio (Texas) reisen und bei meiner dortigen Gastfamilie wohnen, bei der ich 2005 während eines Schüleraustauschs war. Ich freue mich schon sehr darauf, nach dieser langen Zeit endlich alle mal wiederzusehen. Gleichzeitig werde ich aber auch ganz traurig, wenn ich daran denke, Fortaleza und meine brasilianischen Freunde zu verlassen. Es gibt noch so viele Dinge, die ich vor meiner Abreise erledigen muss. Mit meinen Nachbarn möchte ich zum Beispiel in ihre Heimatstadt ins Landesinnere des Bundesstaates Ceará fahren. Ich kenne die beiden seit dem ersten Tag, an dem ich bei meinem Mitbewohner eingezogen bin.

Mittlerweile essen wir öfter zusammen, waschen unsere Wäsche gemeinsam auf den Waschbrettern im Innenhof und sitzen abends gemeinsam auf der Wiese vor unserer Wohnung und unterhalten uns. So sind wir irgendwie zu einer Art Wohngemeinschaft geworden und ich möchte ihre Gesellschaft um keinen Preis mehr missen.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Feb 25, 2016
Autor: Esther
Rubrik: studium
Feb 25, 2016