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Studieren im Ausland

Ostern in Norwegen

Autor:
Nicole

Rubrik:
studium

06.04.2016

Der Winter hier in Norwegen hat mir richtig gut gefallen. Wochenlang lag eine Menge Schnee und selbst die kalten Temperaturen waren irgendwie schön. Doch nun merke ich, dass es auch hier in Oslo langsam Frühling wird. Der Schnee ist geschmolzen und die Temperaturen reichen ab und zu sogar schon in den zweistelligen Plusbereich. Alle haben ihre dicken Winterjacken abgelegt und auch Handschuhe und Mütze kann man mittlerweile getrost zu Hause lassen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Norweger den Winter nicht so richtig loslassen können.

Anstatt an den Osterfeiertagen die angenehm warmen Temperaturen zu genießen, fahren sie lieber dem Schnee hinterher und verbringen die freien Tage in höher gelegen Skigebieten. Man könnte fast meinen, dass ihnen der Winter nicht lang genug war. Die Osterwoche scheint für Norweger allgemein eine wichtige Zeit, um Urlaub zu machen. Fast jeder hat frei und fährt mit der Familie in die Natur. Das macht sich in der Stadt sehr stark bemerkbar, denn Oslo scheint über Ostern richtig ausgestorben zu sein. Es ist viel weniger los und wie in Deutschland auch haben die meisten Geschäfte geschlossen. Da ich für einen größeren Skiurlaub kein Geld hatte, aber trotzdem etwas unternehmen wollte, entschloss ich mich, mit einer Freundin nach Schweden zu fahren. Spontan buchten wir ein Zimmer in einem kleinen Ort an der Westküste. Am ersten Tag besuchten wir die wunderschönen Inseln Öddö, Rossö und Saltö. Die Landschaft dort ist sehr felsig und ziemlich verlassen. Die Orte in der Umgebung waren alle sehr, sehr klein, aber genau das machte es richtig schön, denn alles dort war einfach Natur pur. Auch das Wetter war perfekt. Leider ändert sich das schnell und schon am zweiten und dritten Tag war es ziemlich regnerisch. Trotzdem unternahmen wir viel und fuhren entlang der Küste viele kleine Inselchen und Fischerdörfer ab.

Während unseres Trips fiel uns auf, dass wir sowohl in Schweden als auch in Norwegen nur sehr selten Osterdekoration sahen. Bemalte Ostereier gab es nirgends, nur in manchen Gärten waren bunte Federn angebracht.

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