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Studieren im Ausland

Alles blüht

Nach drei Monaten skandinavischem Winter und dem sehr durchwachsenen Aprilwetter ist nun auch hier in Oslo endlich der Frühling erwacht. In den vergangenen Tagen konnte ich einen strahlend blauen Himmel und Temperaturen um die 20 Grad genießen. Naja, viel eher sollte ich sagen, dass ich das schöne Wetter von innen beobachten konnte. Leider sitze ich nämlich zu Zeit an einer Studienarbeit, die ich bald abgeben muss. Ich versuche natürlich trotzdem, so oft wie möglich rauszugehen und habe mir auch vorgenommen, öfter joggen zu gehen. Sobald die Sonne scheint, bin ich einfach viel motivierter und habe direkt bessere Laune.

Während meines bisherigen Aufenthalts hier wurde mir immer wieder gesagt, dass der Mai der schönste Monat in Norwegen sein soll, weil langsam alles anfängt zu blühen und es endlich wärmer wird. Noch bin ich unsicher, ob ich mich dieser Meinung anschließen soll, denn der Winter hier hat mir unglaublich gut gefallen und bisher kann ich mir nicht vorstellen, dass der Frühling das überbieten kann.

Auf jeden Fall freue ich mich aber, ohne Jacke und mit kurzen Klamotten in der Sonne zu sitzen. Außerdem liebe ich die vielen Blumen, die bereits überall am Straßenrand und in den Parks blühen. Das Komische ist nur, dass die Bäume noch immer keine Blätter bekommen haben. Die meisten sind noch komplett kahl und sehen so aus, als hätten sie den Winter nicht überstanden. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Autor: Nicole  |  Rubrik: studium  |  May 11, 2016
Autor: Nicole
Rubrik: studium
May 11, 2016

Studieren im Ausland

Tourist in der eigenen Stadt

Letzte Woche fand hier in Oslo ein Event statt, bei dem man „Tourist in der eigenen Stadt“ sein konnte. Dabei hatten alle Einwohner die Möglichkeit, einen kostenlosen „Oslo Pass“ zu bekommen. Dieser Pass ist normalerweise für Touristen gemacht, denn man erhält dadurch freien Eintritt in zahlreiche Museen, verschiedene Rabatte und kann die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Ich finde die Idee richtig super, denn ich interessiere mich zwar im Urlaub immer für sämtliche Sehenswürdigkeiten, doch daheim finde ich nie wirklich Zeit, mir alles anzusehen.

Also nutze ich die Möglichkeit und schaute mir ein paar Museen an. Zuerst ging es ins Friedensnobelpreiszentrum. Dort erfuhr ich nicht nur viel über die Nobelpreisträger, sondern bekam auch interessante und sehr berührende Informationen über Krieg, Gewalt und andere Leiden der Welt. Danach besuchte ich das Astrup Fearnley Museum, das von außen sehr durch seine Architektur begeistert. Man findet dort moderne und zeitgenössische Kunstwerke aller Art, doch ehrlich gesagt hat mich die Ausstellung nicht wirklich umgehauen.

Der dritte und letzte Programmpunkt des Tages war das Skimuseum am Holmenkollen. Hier konnte man sich eine spannende Ausstellung zur Geschichte des Skifahrens, Langlaufens und Skispringens ansehen. Der absolute Höhepunkt des Museums und des ganzen Tages war die Aufzugfahrt hinauf auf die Skisprungschanze. Der Ausblick von dort oben ist unglaublich schön. Man kann über die komplette Stadt, die weite Natur und den Oslofjord schauen. Außerdem sieht man, wo die Skispringer starten und hat die Möglichkeit, an einer Seilbahn die Schanze herunterzufahren.

Autor: Nicole  |  Rubrik: studium  |  Apr 29, 2016
Autor: Nicole
Rubrik: studium
Apr 29, 2016

Studieren im Ausland

Langsam kehrt Alltag ein

Ich bin nun seit über drei Monaten hier in Oslo und bis jetzt war immer eine Menge los, sodass ich nie wirklich zur Ruhe gekommen bin. Die ersten Monate erlebte ich ständig spannende und neue Dinge. Mittlerweile merke ich jedoch, dass langsam der Alltag einkehrt und alles seinen gewohnten Lauf hat. Ich gehe in die Uni und ins Fitnessstudio, erledige den Haushalt, gehe Einkaufen und skype mit Freunden und meiner Familie. Vieles ist nicht mehr so spannend wie am Anfang, doch ich muss sagen, dass mir auch das normale Leben hier richtig gut gefällt.

Leider haben wir in der letzten Zeit sehr viel Pech mit dem Wetter, denn der Himmel ist grau und es ist sehr verregnet. Deshalb kann ich nicht wirklich viel unternehmen und sitze oft im Wohnheim, arbeite an verschiedenen Studienarbeiten und denke sehr viel an Zuhause. Es ist nicht so, dass ich Heimweh habe, es ist eher die Vorfreude auf die Dinge, die mir hier fehlen. Gemeinsam mit Freunden ins Kino gehen, Abende mit meinem Freund und Zeit mit meiner Familie zu verbringen oder einfach auch das leckere deutsche Essen. Ich weiß, die restliche Zeit wird so schnell vergehen und im Nu bin ich auch wieder zu Hause. Meine Kurse in der Uni gehen nur noch eine Woche, dann habe ich einen Monat frei, um meine Prüfungsaufgaben zu erledigen.

Bevor es dann Richtung Heimat geht, möchte ich noch mit zwei Freundinnen ein Stück die Westküste Norwegens entlang fahren, wandern gehen und die atemberaubende Natur erkunden. Auch wenn die kommenden Wochen vielleicht insgesamt ein bisschen ruhiger werden, werde ich also sicherlich noch einiges erleben.

Autor: Nicole  |  Rubrik: studium  |  Apr 21, 2016
Autor: Nicole
Rubrik: studium
Apr 21, 2016