interaktiv

Studieren im Ausland

Belgien

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

09.07.2018

Mein jüngster Ausflug führte mich von Prag aus in das Land mit den beleuchteten Autobahnen: nach Belgien. Mit der Freundin, die ich in Brüssel besuchte, reiste ich zunächst nach Mons. Die Stadt im Süden der Wallonie, nah an der Grenze zu Frankreich, war 2015 Europäische Kulturhauptstadt. Dies ist auch 2018 noch zu spüren. Nach einer Portion leckerer Fritten besuchten wir das Van-Gogh-Haus in einem kleinen Örtchen in der Nähe. Der Maler verbrachte hier ein knappes Jahr seines Lebens und ging unter anderem zu den umliegenden Gruben der Bergbauregion, was er auch in Bildern verarbeitete. Aber ob der Aufenthalt in der Region für van Gogh tatsächlich so prägend war, dass er hier mit dem Malen begann? Ich frage mich, ob das Museum hier nicht ein wenig übertreibt.
In Flandern begeisterte mich die Studentenstadt Gent mit ihrer Schönheit. Schon der Bahnhof, dessen Haupthalle bunt verziert ist und der von außen wie ein Schloss aussieht, lässt erahnen, was einen in der Innenstadt erwartet: Ein großartiges Gebäude reiht sich an das nächste. Die Stadt ist auch von Kanälen durchzogen. Obwohl Sonntag ist, herrschte ein reges Treiben – in Gent ist viel los!
Weiter ging’s nach Knogge: ein Kopfbahnhof, dann das Meer. Auf dem Weg zur Promenade überholte ein Sportwagen den anderen. Vom Strand aus kann man wenige hundert Meter östlich schon die Niederlande sehen.
Letzter Stopp: Brüssel, die geschäftige Hauptstadt. Auf dem Street-Food-Market tummeln sich allerlei Menschen. Brüssel hat einen hohen Ausländeranteil, nicht zuletzt deshalb, weil es das Zentrum der Europäischen Union ist. „Schön“ wirkt Brüssel auch bei meinem zweiten Besuch nicht, lebenswert hingegen schon.
Als ich zurück in den ICE stieg, den Bauch vollgeschlagen mit Fritten, war ich froh, einen weiteren spannenden Ort der Erde kennengelernt zu haben – aber auch froh, wieder in mein geliebtes Prag zurückzukehren.

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