interaktiv

Studieren im Ausland

Vergissmeinnicht

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

03.08.2018

Vergangene Woche war Examensfeier an der Bucerius Law School: Diejenigen, die im Jahr 2017 Examen gemacht hatten, wurden zum Grillen auf dem Campus eingeladen. Diese lange weiße Tafel, an denen sich alle glücklich zuprosten, hatte ich schon in meinem ersten Jahr gesehen und neugierig beäugt. Wie es wohl ist, da zu sitzen? Jetzt weiß ich: Richtig gut!
Zunächst ist es komisch, an die alte Uni zurückzukehren. Mein Examen liegt jetzt ein Jahr zurück. Trotzdem habe ich auf dem Campus immer noch bekannte Gesichter entdeckt. Und je mehr der Schrecken der Lernzeit in die Vergangenheit rückt, desto mehr kann man die Atmosphäre auf dem Campus auch wieder genießen. Der Wert der Bucerius Law School ist mir durch die Zeit am Europakolleg deutlicher geworden: Eine sehr individuelle, fördernde und fordernde Betreuung. Eine Verwaltung, die der Studierendenschaft so viel wie möglich ermöglicht. Und ein Campus, auf dem man sich wohlfühlt. Im letzten halben Jahr vor den Klausuren verbrachte ich sechs Tage die Woche acht bis zehn Stunden am Tag in der Uni mit Lernen. Mit ein bisschen Abstand kann ich jedoch wieder die vielen guten Seiten meines Jurastudiums sehen.
Auf der Absolventenehrung waren lauter nette Menschen, mit denen man sich gut unterhalten konnte. Der Abend war einfach perfekt. Auf der langen weißen Tafel standen kleine Kübel zum Mitnehmen, in denen Blumensamen von „Vergissmeinnicht“ lagen. Und eins kann ich versichern: Die Zeit an der Bucerius werde ich nicht vergessen.

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