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Studieren im Ausland

Sightseeing, Hostelleben und Essen finden

Bevor die Uni in Taiwan begann, hatte ich zwei Tage Zeit, um mir Taipeh in Ruhe anzuschauen. Allerdings machte mir mein Jetlag einen Strich durch die Rechnung – total müde konnte ich zwar immer schnell einschlafen, bin aber auch früh wieder aufgewacht. Glück hatte ich dafür mit meinem Hostel: Das war klimatisiert und bot außerdem ein super Frühstück an.

Mein Körper hat eine Weile gebraucht, um sich an die Hitze zu gewöhnen: Mittags herrschten bereits 35 Grad, zwischen den dicht befahrenen Straßen von Taipeh wird es zudem unfassbar schwül und stickig. Am ersten Morgen bin ich losgelaufen, um mich auf die Suche nach einem Denkmal zu machen, das ich gerne sehen wollte. Während der ersten zehn Minuten bin ich zweimal in die Metrostation verschwunden, weil diese klimatisiert sind. Dann bin ich kurzerhand umgedreht und zurück ins Hostel gegangen, um mir meine Sonnencreme, meine Sonnenbrille und eine Kappe zu holen.

An Taipeh haben mich an meinen ersten beiden Tagen viele Dinge fasziniert, zum Beispiel die Lichter: Schon gegen 18 Uhr wird es dunkel, gleichzeitig gehen dann auch die Werbeschilder mit Neonlichtern an. Überall gibt es kleine Stände, die Essen verkaufen. Noch traue ich dem nicht so ganz: Das Fleisch scheint ewig lange in der Sonne zu liegen und bei den Suppen und Reisgerichten erkennt man kaum, was drin ist. Meine Wahl fiel deshalb bisher immer auf mit Gemüse gefüllte Pfannkuchen.

Außerdem ist die Stadt wunderschön grün. Obwohl viele Menschen auf den Straßen einen Mundschutz tragen, um sich vor den Abgasen zu schützen, gibt es überall Grünflächen – lange Reihen von Palmen säumen die Straßenrändern und kleine Parks locken zum Verweilen.  

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Nov 2, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Nov 2, 2018

Studieren im Ausland

Ein Monat vergangenen

Die Zeit vergeht wie im Flug. Einen ganzen Monat bin ich schon in Seoul. An meiner Austauschuniversität fühle ich mich pudelwohl und meine Begeisterung wird mit jedem Tag größer. Selbst die astronomisch hohen Gemüse- und Obstpreise können daran nichts ändern. Jeder Tag ist ein Abenteuer und jeden Abend falle ich erschöpft ins Bett. Diese Woche haben wir glücklicherweise einen Tag frei, da die mystische Gründung der koreanischen Nation gefeiert wird. Am Donnerstag und Freitag findet das Semesterfestival statt, wo bekannte K-Pop-Künstler auftreten. Ich muss gestehen, dass ich keinen der Künstler kenne, aber die K-Pop-Fans unter den Austauschstudierenden haben fast einen Herzinfarkt bei Namen wie Seungri, Eric Nam und Zion.T bekommen. Ich glaube, die ganze Uni wird sich in ein Meer kreischender Fans verwandeln – ich bin gespannt auf dieses Erlebnis. Ein weiterer Programmpunkt ist ein E-Sport-Wettbewerb, wir sind hier schließlich im Land der digitalen Sportarten. Außerdem gibt es viele Essensstände.
Es klingt so, als würde ich nur Spaß haben, aber ich muss auch viel arbeiten. In drei Wochen haben wir unsere Zwischenprüfungen und nebenbei lassen uns unsere Professoren fröhlich schriftliche Ausarbeitungen verfassen und Gruppenprojekte fertigstellen. Auch geistert eine 20-seitige Hausarbeit in meinem Hinterkopf herum und muss noch geschrieben werden. Das Motto hier ist: hart arbeiten und noch härter das Leben genießen. Ich habe jetzt noch drei Monate meines Semesters Zeit, beides so gut wie möglich zu kombinieren.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Oct 30, 2018

Studieren im Ausland

Wer, wie, was ...

Wer nicht Jura oder auf Lehramt studiert, kann mit dem Begriff Referendariat vielleicht nicht viel anfangen. Deswegen erkläre ich, um was es sich dabei handelt.
Wer? Ein Referendariat ist ein Vorbereitungsdienst auf eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst. Die größte Gruppe bilden Lehramtsreferendare und Rechtsreferendare.
Wie? Mit Abschluss des ersten Staatsexamens bewirbt man sich um eine Ausbildungsstelle. Die Anforderungen sind je nach Bundesland und teilweise sogar je nach Stadt unterschiedlich. In manchen Bundesländern kann es Wartezeiten geben, andere vergeben ihre Referendariatsplätze nach Leistung.
Was? Das Referendariat ist je nach Bundesland in fünf bis sechs Stationen unterteilt und dauert etwa zwei Jahre. Bei jeder Station arbeitet man in einem anderen Gebiet, als angehender Volljurist etwa am Gericht, bei Staats- oder Rechtsanwalt. Neben den Pflichtstationen kann man sich die Verwaltungsstation und eine bis zwei Wahlstationen aussuchen. Unter Erstere fallen zum Beispiel internationale Regierungsbehörden oder Nichtregierungsorganisationen. Die Wahlstation kann einen dann ins Ausland, etwa zu Botschaften oder zu Unternehmen führen. Das ist einer der Vorteile am Jurastudium: Man ist danach vielfältig einsetzbar. Das Referendariat ist wie eine Aneinanderreihung von Praktika, die Aufschluss darüber geben, was zu einem passen könnte. Neben diesen praktischen Ausbildungsinhalten hat man auch Kurse, die die Theorie vermitteln. Am Ende des Referendars steht das zweite Staatsexamen, mit einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung.
Warum? Es soll sichergestellt werden, dass zukünftige Beamten für diese Tätigkeit geeignet sind.
In ein paar Wochen geht es los, und ich schwanke zwischen Neugierde, Vorfreude und antizipierter Erschöpfung.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Oct 22, 2018
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Oct 22, 2018