interaktiv

Studieren im Ausland

Neue Sitten und Gewohnheiten

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

20.11.2018

Korea ist in vielerlei Hinsicht das absolute Gegenteil von Deutschland. Das merke ich täglich an ganz kleinen Dingen. Hier ist es selbstverständlich, dass sich jeder der Studierenden nach der Veranstaltung beim Professor mit einer kleinen Verbeugung verabschiedet. Gleichzeitig ist es aber auch nicht ungewöhnlich, die ganze Vorlesung zu verschlafen oder mal kurz zu verschwinden, um sich einen Kaffee zu besorgen. Auch das Miteinander zwischen den Kommilitonen ist für mich neu. Hier werden die Studierenden aus den höheren Semestern sehr respektiert, inklusive Verbeugungen und der höflichen Siez-Form. Was ich aus Deutschland auch nicht kenne, ist den älteren Semestern selbstverständlich Kaffee mitzubringen und sie mit Snacks zu versorgen. Eines ist aber wohl international gleich, nämlich erst kurz vor den Klausuren mit dem Lernen anzufangen.
Bei mir geht es nächste Woche mit der ersten Klausur los und nebenbei muss ich ein Assignment fertig schreiben, mich auf ein Pop-up Quiz vorbereiten und mir langsam ernste Gedanken über meine Hausarbeit machen. Mein Hauptproblem ist, dass ich mir ein Thema über zeitgenössische koreanische Kunst aussuchen muss, aber die meisten Quellen zu diesem Thema auf Koreanisch sind. Mein Koreanisch-Kurs zeigt zwar erste Erfolge, aber mit wissenschaftlicher Literatur tue ich mir noch schwer. Ich habe also viel zu tun. Erste Erfolge waren bisher eine erfolgreiche Präsentation und zwei abgegebene Assignments. Mal sehen, wie gut ich die nächsten zwei Wochen überstehe!

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