interaktiv

Studieren im Ausland

Wohnen im Auslandssemester

Autor:
Marie

Rubrik:
studium

06.12.2018

Für mich stand von Anfang an fest, dass ich in meinem Auslandssemester keine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer mieten, sondern in einem Wohnheim unterkommen will.
In Taiwan gibt es tatsächlich jede Menge Wohnheime, allerdings ist es üblich, dass sich Bachelorstudierende ein Zimmer mit drei Mitbewohnern teilen. Die Hochbetten sind schmal und darunter stehen ein Schrank und ein Tisch. Ganz abgeneigt war ich nicht, denn wie kann man besser Studierende vor Ort kennenlernen?
Als ich bei meiner Bewerbung Prioritäten bezüglich meiner gewünschten Wohnart angeben sollte, habe ich mich dann allerdings doch für etwas anderes entschieden: das sogenannte International House. Hier gibt es je nach Wunsch sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer, viel Platz und Gemeinschaftsräume. Ich hatte Glück: Einige Wochen nach meiner Bewerbung bekam ich die Zusage für das International House. Ein Vorteil, der mir vorher gar nicht bewusst war, ist, dass es sehr einfach ist, Anschluss zu finden: Austauschstudierende sind schließlich alle auf der Suche nach neuen Kontakten und wohnen hier zusammen in einem Haus. Wahrer Luxus ist auch, dass jeder ein eigenes Badezimmer hat und, dass beim Einzug Matratzen und Bettwäsche schon vorhanden sind. Der Normalfall in Taiwan ist nämlich, dass Studierende beim Einzug eine Matratze selbst mitbringen müssen, obwohl die Zimmer ansonsten möbliert sind. Die Nachfrage ist so hoch, dass Händler an den ersten Unitagen vor den Wohnheimen Matratzen aller Art verkaufen.
Übrigens: So schlimm wäre die WG-Suche im Ausland wohl doch nicht gewesen. Über Facebook-Gruppen und WG-Webseiten haben viele Austauschstudierende, die nicht in den Wohnheimen oder im International House untergekommen sind, eine Unterkunft gefunden. Mein Tipp: Zuerst ein Hostel buchen und sich dann die Wohnungen vor Ort anschauen. So erspart man sich böse Überraschungen!

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